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 Huckelberry Finn, 1 Audio-CD
von Mark Twain und Willi Narloch
CD
Januar 2001
Verlag: BMG Wort

Kommentare und Bewertungen: Cooles Hörspiel nach Mark Twain
    
Das Hörspiel fängt mit Bluesmusik an und die ist weiter Hauptbestandteil des hervorragenden Klangteppichs. Dadurch entsteht eine etwas träge und schwüle Atmosphäre, so wie wir Sie aus zahlreichen amerikanischen Filmen kennen und uns vorstellen. Bei den abendlichen Szenen sitzt man mit am Lagerfeuer, hört das Holz knacken und wartet förmlich darauf, daß einen die Mücken piesacken.Nach einer schweren Auseinandersetzung mit seinem ständig betrunkenen Vater, grandios gesprochen von Tommy Piper, der Stimme von "Alf", flieht Huckleberry Finn, Marc Hosemann spricht ihn flapsig, auf eine Flußinsel. Dorthin hat es auch den aus der Sklaverei geflohenen "Neger" Jim, mit "schwarzer Stimme" glaubhaft gesprochen von Calvin Burke, verschlagen. Das Leben dort ist durchaus angenehm. Die Zeit verbringen die beiden ohne Arbeit mit angeln, Fische grillen und Pfeife rauchen. Dann wir die Idylle gestört. Huck und Jim flüchten auf einem Floß. Auf der Flucht treffen sie den schmierigen "Herzog", unnachahmlich interpretiert von Martin Semmelrogge, und den hinterhältigen "Kaiser" (Sprecher Michael Habeck), die ihnen das Leben schwer machen. Bei der Auseinandersetzung fiebert man förmlich mit. Der Ausgang der Geschichte wird nicht verraten! Bei diesem Hörspiel stimmt einfach alles. Eine starke Romanvorlage, eine gut gekürzte, spannende Hörspielbearbeitung, starke Sprecher - allesamt richtig tolle Typen - und ein außergewöhnlich realistischer Klangteppich. Ein Lob auch für den Regisseur Robert Schön. Das Hörspiel ist ab 9 Jahre freigegen. Es ist aber auch für junggebliebene Erwachsene ein Erlebnis. Also kaufen! Es lohnt sich bestimmt.
Ganz gutes Hörbuch!
   
Ein gutes Hörbuch! Nicht das beste, was man sich hätte vorstellen können, aber doch gut gemacht, spannend vermittelt und lebendig vorgetragen. Dafür kann man schon Geld ausgeben!!!
naja ..
  
ich liebe mark twains reiseberichte, und auch diese finn-erzählung ist nicht unherzig oder langweilig. empfehlen kann ich es nur, wenn man diesen klassiker gelesen haben will. auf jeden fall interessant ist, das buch als zeitdokument zu sehen. und mühe macht mir das "ausländer-deutsch" von jim - ich vermute, es ist direkt aus dem englischen übersetzt: dort mag es so funktionieren, im deutschen nicht, wenn man es 1:1 umsetzt.
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