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 Blausäure, 3 Audio-CDs
von Agatha Christie und Stefan Hunstein
CD
November 2003
Verlag: Dhv der Hörverlag

Kommentare und Bewertungen: Zyankali verursachte den Tod
   
Agatha Christie führte mich als Leserin in „Blausäure" nicht direkt aufs Glatteis, ließ mich aber bis zum Schluss im unklaren darüber, ob es einen Täter für zwei Todesfälle gab, ob es vielleicht zwei verschiedene Täter waren oder es vielleicht doch Selbstmord war - bei einem von zwei Toten oder sogar bei beiden. Ohne großartige Vorkommnisse ist die Geschichte spannend. Es passieren keine blutrünstigen Dinge und es gibt gar nicht so viele Überraschungen, mit denen man nicht gerechnet hätte. Doch im Leben der beschriebenen Personen, deren Kreis gar nicht so groß ist, gibt es Überraschungen. Agatha Christie hatte in diesem recht frühen Werk schon die meisterhafte Gabe, den Leser im Unklaren zu lassen und mit psychologischen Spielchen die Spannung beizubehalten. „Blausäure" ist lesenswert. Auch, wenn das Buch schon vor so vielen Jahrzehnten von ihr geschrieben wurde, so ist die Geschichte heute immer noch sehr gut zu lesen.
Ein spannendes Buch, manchmal aber ein bisschen langatmig
   
Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Leider ist es manchmal ein wenig langatmig geschrieben. Nachdem ich die Lösung zum ersten Mal gelesen hatte, kam sie mir zwar ein bisschen unlogisch vor, leuchtete mir aber nach einigem Nachdenken ein. Ein weiterer Punkt, den ich sehr interessant fand, ist, dass Agtaha Christie die Ansichten der einzelnen Personen, die in diesem Buch eine Rolle spielen, ausführlich im 1.Buch beschreibt und somit einen ersten Eindruck von ihnen verschafft. Vielleicht ist dieses Buch nicht gerade etwas für einen Agtaha Christie-Buch-Anfänger, ich kann es aber allen Sammlern wärmstens emphehlen!! Lassen Sie sich diesen super Lesespaß nicht entgehen!!
Ordentlicher Christie-Krimi
   
Fast ein Jahr ist nun vergangen, seit Rosemary Barton bei ihrer Geburtstagsfeier im Restaurant „Luxembourg" tot zusammengebrochen ist. Obwohl die gerichtliche Untersuchung den Tod als Selbstmord bescheinigte, lässt das plötzliche Ableben Rosemarys die damaligen Gäste nicht zur Ruhe kommen. Als ihr Ehemann George Barton auch noch anonyme Briefe erhält, in dem von Mord die Rede ist, arrangiert er zum ersten Jahrestag erneut ein Essen im selben Restaurant, am selben Tisch mit den selben Gästen und ... mit dem selben Ausgang. Es mag seltsam scheinen, dass dieser Krimi mit den Erinnerungen von sechs Personen beginnt und der eigentliche Mord bereits geschehen ist. Aber wie schon Christies „Das unvollendete Bildnis" bewiesen hat, heißt das noch lange nicht, dass die Handlung weniger spannungsgeladen ist. Obwohl schnell klar ist, dass nur fünf Personen für die zwei Morde in Frage kommen, ist es für den Leser schier unmöglich den Tathergang zu erklären sowie den Schuldigen zu entlarven. Spannung ist somit bis zum Schluss garantiert.
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