 Als der Meister starb, 3 Audio-CDs
von Wolfgang Hohlbein
CD
Dezember 2004
Verlag: Lübbe

Kommentare und Bewertungen: Schade, dass es nicht weitergeht...
   
Nach dem nicht ganz überzeugenden ersten Hörspiel "Im Verlies der blutigen Träume" ist der Firma WortArt mit "Als der Meister starb" ein Volltreffer gelungen. Gekonnt wird hier der erste Hexer-Roman von Wolfgang Hohlbein umgesetzt.Der Tagelöhner Robert Craven lernt in New York einen mysteriösen Mann kennen, der ihm das Angebot unterbreitet, für ihn zu arbeiten. Ohne zu zögern willigt Craven ein und folgt seinem Mentor nach Europa. Auf der Überfahrt kommt es dann zu einem folgenschweren Zwischenfall. Sowohl inhaltlich, als auch produktionstechnisch überzeugt dieses Hörspiel auf der gnazen Linie. Die Story ist von Beginn an packend und fesselt bis zum Ende, die Sprecher, allen voran David Nathan als Robert Craven sind überzeugend und die Soundeffekte sorgen an der richtigen Stelle für Gänsehaut. Alles perfekt, bis auf... Leider ist, wie aus dem Hause WortArt zu vernehmen ist, dieses Hexer-Hörspiel ein Einzelfall. Und da liegt auch schon der Hase im Pfeffer. Dann nach dem Ende, des ersten Teils will man natürlich wissen, wie es mit Robert Craven weitergeht. Doch weit gefehlt. Vielleicht hätte man sich lieber einen abgeschlossenen Roman als Vorlage nehmen sollen, denn letztlich ist das Ende äußerst unbefriedigend. 4 Sterne gebe ich trotzdem, da das Hörspiel an sich mir absolut gut gefallen hat. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja doch noch ein paar Fortsetzungen.
gute Umsetzung mit kleinen Fehlern
   
Ich warte schon lange auf eine Hörbuch-Umsetzung der Hexer-Romane von Wolfgang Hohlbein. Die Vorgeschichte "Auf der Spur des Hexers" wurde ja schon vertont und vom Meister persönlich vorgetragen. Wie üblich wurde diesmal wieder mit Musik gearbeitet. Ein neues Stück "My Father's Son" sowie das "The Age of Demnation" sind dabei. Jetzt zum Erzähler. Diesmal war es nicht Wolfgang Holbein sondern Jürgen Hoppe. Ich bin etwas enttäuscht. Da die Geschichte in der ICH-Form geschrieben ist, hätte ich eine etwas jüngere Stimme genommen. Jürgen Hoppe hat eine tolle Erzählerstimme aber für Stimme eines 25jährigen Mannes klingt sie einfach zu alt. Nichtsdestotrotz ist die Umsetzung trotz einiger Kürzungen recht gut gelungen und ich freue mich schon auf weitere Vertonungen
Wenn die letzten Seiten fehlen
 
An sich ist die Geschichte spannend und gut erzählt. Man wartet gespannt auf das Ende und .... mittendrin hört die Geschichte auf. Das ist wie wenn man einen Krimi liest und die letzten Seiten fehlen. Wenn keine weiteren Folgen gemacht werden lohnt es sich nicht die CDs zu kaufen. Schade!
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