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Hörbuch Auf dem Jakobsweg, 2 Audio-CDs
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 Auf dem Jakobsweg, 2 Audio-CDs
von Paulo Coelho, Christian Brückner, Margarete Salbach, Patrick Blank und Jürgen Dluzniewski
CD
Januar 2001
Verlag: Steinbach Sprechende Bücher

Kommentare und Bewertungen: Das Buch berührt existentielle Lebensfragen
    
Coelho stellt sich auf seiner Pilgerreise den existentiellen Lebensfragen: Wer bin ich? Wo ist mein Licht, wie sieht mein Schatten aus, mein Dämon? Was ist die Liebe? Welche ist meine Lebensaufgabe? ... Berührt hat mich die Intensität, mit der sich Coelho - mit Hilfe seines Führers - seinen persönlichen Zweifeln stellt, wie er Wege beschreitet, die ihm völlig neue Erfahrungen ermöglichen. Der Rote Faden durch das Buch ist die Suche nach seinem Schwert, dem Symbol der Meister in der Bruderschaft, der er angehört. Für mich steht dieses Schwert für den Lebenstraum. Coelho ermuntert in dem Buch dazu, seine Träume zu leben - immer mit dem Bewusstsein, WOZU man sein Schwert einsetzen, gebrauchen will. Wenn ich weiß, welches Ziel ich verfolge, dann finde ich auch mein Schwert, meinen Traum. Die im Buch beschriebenen Exerzitien sind eine gute Anregung, sich mit oder ohne Begleitung (besser mit) auf den eigenen "Jakobsweg" zu begeben. Mir hat das Buch viele starke Impulse gegeben, ich werde es MINDESTENS noch einmal lesen.
Der Weg ist das Ziel...
    
Ich habe mir das Buch gekauft, da ich vorhabe, dieses Jahr selbst auf dem Jakobsweg unterwegs zu sein um... ja, was eigentlich? Diese Frage habe ich mir schon seit Monaten gestellt und als ich anfing, Coelho's Buch zu lesen, da habe ich mich bzw. meine Fragen und die Antworten in dem Buch wiedergefunden. Dieses Buch macht einem bewusst, dass unterwegs zu sein, auf dem Jakobsweg zu wandern, das Ziel sein sollte und nicht unbedingt so sehr das ankommen. Coelho versteht es meisterhaft, durch eine ausdrucksvolle Bildsprache, die Erlebnisse und Erkenntnisse auf seinem persönlichen Weg zu schildern. Die Begegnung mit seinen "Dämonen" in Form eines Hundes oder eines Zigeuners, der Kampf und all die Gedanken und Gespräche die sich eben aus genau diesen Situationen entwickeln, sollen dem Leser zeigen, das alles, was uns auf unserem Weg begegnet - sei es auf dem Jakobsweg oder auf unserem Lebensweg - nichts anderes ist als eines jeden persönliche Lebensschule. Diese Begegnungen passieren aus einem bestimmten Grund - wir sollen daraus lernen, damit wachsen. Das Buch "Jakobsweg" liefert zugleich spirituelle Anleitungen zur Energiearbeit, die nicht nur beim Pilgern, sondern ins alltägliche Leben integriert werden kann, um den seelischen Wachstumsprozess eines jeden einzelnen zu fördern. Für alle, die entweder schon auf dem Jakobsweg waren, aber vor allem für diejenigen, die ihn noch vor sich haben, ein absolutes Muss. Und bitte: sich nicht wortwörtlich an den Ausdrücken "Dämon, Schwert, Hund" orientieren, sondern dies als Sinnbild für die Übermittlung einer sehr spirituellen Seelenbotschaft verstehen.
Ein wunderbares, magisches Buch
    
Ich habe es mehrmals gelesen und konnte es auch nie beiseite legen, da ich mich gedanklich selber auf dem Weg befand. Wer sich rein christliche Hintergründe erwartet, kommt hier sicherlich zu kurz, dafür aber bekommt man Einblick in ganz neue Bereiche, die eigentlich doch nicht so neu sind. Das Wecken von schlummernden, inneren Kräften, was ich persönlich übrigens viel spannender finde, als die christlichen Hintergründe, die ja nun wirklich jeder aufzeichnen könnte, der den Weg gelaufen ist. Das Buch hat mich so tief berührt, dass ich es nicht lassen konnte mal einen Abstecher nach Santiago de Compostela zu machen (nein, nicht gepilgert). Aber das habe ich in jedem Fall noch einmal vor!
Für alle, die den Weg des Schwertes gehen wollen...
   
Vor einiger Zeit bat mich meine Freundin, ihr aus der Stadt ein schönes Buch mitzubringen, da ihr wieder einmal der Lesestoff ausgegangen war. Im Buchladen zog es mich dann in die Esoterik-Ecke und dort fand ich Bücher von Paulo Coelho, ein Autor, von dem ich vorher nie etwas gehört hatte. Der Klappentext von "Ich saß am Rio Pedro und weinte" gefiel mir, also kaufte ich das Buch. Meine Freundin war begeistert und besitzt inzwischen fast alle Bücher von Coelho - was mir natürlich auch die Suche nach Geschenken für sie erleichtert ;-)) Und nun lese ich gerade den "Jakobsweg" von Coelho und er inspiriert mich sehr. Ich beginne sogar, mich für den katholischen Glauben zu interessieren. Das bedeutet viel für einen Ex-Protestanten oder wie soll ich es sonst interpretieren, dass ich plötzlich wissen möchte, wie Exerzitien "funktionieren"? Coelho versteht es, Suchende so zu führen, dass sie über die Auseinandersetzung mit seinem Buch wieder zu einem tieferen Glaubensverständnis gelangen können - so sie es wollen. Er schreibt eindringlich, aber nicht aufdringlich. Er beschreibt, aber er schreibt nicht vor. Er nimmt wahr, aber er nimmt nicht das Denken ab. Für mich ist dieses Buch eine Reise zu einem Ort tief in meinem Inneren. Und auf dem Weg dorthin begegne ich vielen Facetten meines Selbst. Ich empfehle dieses Buch allen, die den Weg des Feuers, des Schwertes, des Ostens gehen möchten und wünsche ihnen erkenntnisreiches Lesen.
Es muss mehr gepilgert werden !
   
Dieses Buch ist sicherlich nicht jedermanns Sache . Beschrieben wird wie Coelho mit einem Glaubensbruder den Jakubsweg beschreitet . Für Coelho ist es die " Suche nach dem Heiligen Gral " , der Kampf des Menschen gegen alltägliche Tugenden und die Natur . Das Buch gleitet gelegentlich sehr ins Mystische ab , doch zeigt es immer wieder eine philosphische Auseinandersetzung mit Natur und Mensch . Wie bei Coelho üblich , kommen christliche Weisheiten nicht zu kurz . Nach dem Lesen kann nur ein Entschluss gefasst werden ; pilgern auf dem Jakobsweg .
Mystische Kost...
   
Das 1987 erschienene Buch schildert die Pilgerreise des Brasilianers Coelho im Sommer 1986, die er auf dem 700 km langen Jakobsweg nach Santiago de Compostela im Norden Spaniens zurücklegen musste, weil er eine Meisterprüfung in einem alten spanischen Orden nicht bestanden hatte. Das in der Form eines Tagebuches geschriebene Werk ist sehr mystischen Inhalts und von daher insbesondere Nicht-Katholiken sicherlich schwer zugänglich. Diesen jahrhunderte-alten berühmten Pilger-Weg der „gewöhnlichen Menschen" zu gehen, kam dem von Geheimnissen und dem Esoterischen angezogenen Coelho zunächst als Zumutung vor. Aber im Laufe des Weges, der für ihn auch mit der Suche nach seinem „Schwert" verbunden ist, erkennt er doch den Wert auch dieser Suche an: nicht zuerst wissen zu müssen, wo genau das Schwert liegt, sondern was mit ihm anzufangen ist: „Ich begriff..., dass jemand, der sich etwas wünscht, genau wissen muß, wozu er sich dieses wünscht... Ich war meines Schwertes würdig, weil ich wusste, was ich mit ihm tun wollte." Die Erfahrungen dieser Pilgerreise inspirierten Coelho zu seinem berühmten Roman „Der Alchimist". (18.10.04)
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