Hörbuch         Der kleine Hobbit, 4 Cassetten


Der kleine Hobbit, 4 Cassetten
von John R. R. Tolkien
Hörkassette
1996
Verlag: Der HÖR Verlag DHV



Kommentare und Bewertungen:
Tolkiens Werk- Der kleine Hobbit
Der Hobbit ist leicht verständlich geschrieben, im gegensatz zu dem Herr der Ringe. Deswegen ist auch gut für Kinder geeignet. Man merkt, dass es sich nicht um irgendeine Fantasywelt handelt, sondern um Mittelerde. Tolkiens art zu erzählen ist unverwechselbar. Es ist eine spannende und humorvolle Geschichte, sie erzählt wie ein behaglicher Hobbit zu einem "Meisterdieb" wird und mit seinen Gefährten den 13 Zwergen lauter gefährliche Abenteuer besteht. Während man das Buch liest stößt man auf Namen, Personen und Gegenständen, die auch später im H.d.R wieder auftauchen. Ich würde empfehlen Bevor man H.d.R liest zuerst den Hobbit zu lesen um auch in dem zeitlichen Geschehen zu bleiben. Dieses ist einfach ein großartiges Werk und ich empfehle es jedem. Mfg Sauron M.o.M


Viele Erwachsene halten es für ein Kinderbuch
Ich finde das Buch "Der kleine Hobbit" echt super, aber ich glaube, daß es sicher viele Erwachsene gibt, die dieses Buch für ein Kinderbuch halten, was es ja wahrscheinlich auch sein sollte, aber meiner Meinung nach ist es nur die Vorgeschichte zum Hernn der Ringe und eigentlich kein "Kinderbuch" in dem Sinn. Ich glaube, daß es sich für jeden auszahlt, es zu lesen, vor allem, wenn man vorhat, sich in den Herrn der Ringe reinzuschmeißen. Ohne den kleinen Hobbit als "Vorspeise" kann man den "Hauptgang" nicht wirklich verdauen. Ich habe dieses Buch durch Zufall im Bücherregal meines Vaters entdeckt, und da mir der Stil von J.R.R.Tolkien gefallen hat, habe ich mich nach weiteren Büchern von ihm umgeschaut, und bin so auf den Herrn der Ringe gestoßen. Da bin ich jetzt gerade am Ende des zweiten Buches. Ganz schön spannend muß ich sagen. Meiner Meinung nach ein ganz tolles Buch (sowohl "Der kleine Hobbit" als auch "Der Herr der Ringe").


Anfang des Kultes
Mit diesem Buch startet Tolkien seinen Zyklus. Er schafft die Mittelerde, auf den seine Geschichten spielen. Begonnen wird mit Bilbo Beutlin, der nicht wie andere Hobbits sich damit zufrieden gibt in seiner Höhle zu sitzen, sondern ihn zieht es genau wie einen Ahnen von ihm, in die weite Welt. Angespornt wird er dazu von Gandalf, der großen Magier und Freund Bilbos. So kommt es, daß Bilbo durch Mittelerde zieht, viele Abenteuer besteht und bei den Elfen und Zwergen neue Freunde findet. Er hilft ihnen einen Drachen zu bekämpfen und findet ganz nebenbei noch den Ring der Ringe, auf den Tolkien später das Buch "Herr der Ringe" aufbaut. Er durchlebt viele Zaubergeschichten, wird von Monstern bedroht und bekommt magische Gegenstände. Dies ist ein sehr spannendes und schön geschriebenes Fantasy Buch. Warum es als Kinderbuch deklariert worden ist, bleibt mir schleierhaft. Eigentlich sind die Geschichten, die Bilbo durchlebt, etwas für zumindest nicht zu junge Kinder. Es wird jedem Erwachsenen mit Fantasie auch gefallen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)


Meisterhaft
Ich habe schon als kleines Kind fantasievolle Geschichten geliebt, die es mir ermöglichten, über den grauen Alltag hinauszukommen. Meine Eltern und Grosseltern mussten mir damals aus den Brüdern Grimm so oft vorlesen, bis das Buch förmlich auseinanderfiel. Bei diesem Hintergrund war es klar, dass ich mich von Tolkien begeistern liess. Schon die Art, wie er die Geschichte beginnt, mit der "Invasion der Zwerge" in Bilbos Höhle, ist einfach wunderbar. Ich sehe den armen Bilbo förmlich vor mir, wie er durch die Räume hetzt, im Bemühen, die ungebetenen Gäste zu versorgen :-). Und dann die Reise: die Ankunft an Elronds Haus, die Schilderung des Empfangs durch die ätherisch schönen Elben (nicht El-F-en, wohlgemerkt) und ihren Gesang - da geht mir wahrhaftig das Herz auf. Auch Smaug und Smeagol/Gollum sind hervorragend geschildert und der Showdown, die Schlacht der fünf Heere, gerät nicht etwa zum Conan-artigen Gemetzel, sondern wird auf das Nötige beschränkt. (Sorry, alter Cimmerier, ich hab nichts gegen dich, aber es muss auch noch anderes geben.) Insgesamt also ein Buch, das jeder zivilisierte Mensch gelesen haben sollte und für den Englischunterricht in den Schulen ebenfalls zu empfehlen. Kaufen, kaufen, kaufen!


Kleinere Schwächen dieser Ausgabe
Ohne Zweifel, dieses Buch ist fabelhaft. Über den "Hobbit" kann man wenig anderes sagen, selbst wenn man ansonsten für Kinder- Märchen oder Fantasybücher so garnichts übrig hat. Trotzdem leidet diese Ausgabe unter einigen Schwächen, die angesichts des hervorragenden englischsprachigen Originals nun wirklich vermeidbar gewesen wären. Da ist zum einen der Titel "Der KLEINE Hobbit" -- warum diese im Originaltitel nicht gegebene Verniedlichung? Ich kann nachvollziehen, dass es zu Zeiten der deutschen Erstausgabe vielleicht sinnvoll war; heute aber eilt dem "Hobbit" allerdings so ein Ruf voraus, dass jeder potentielle Leser bereits einen groben Eindruck davon hat, was ihn erwartet und nicht gesagt bekommen muss, dass Hobbits keine Riesen sind... Dann sind da noch die preisgekrönten Illustrationen von Klaus Ensikat... Sicher, das ist Geschmackssache und immerhin sind sie ja prämiert worden... aber meinen Geschmack treffen sie nicht, ebensowenig wie sie zu dem Buch passen!

Da ist Smaug auf dem Titel, ein dummes, schieläugiges Zerrbild von einem Drachen mit Schmetterlingsflügeln und Überbiss -- keinesfalls der prachtvolle, listige Wurm, den Tolkien beschreibt! Ganz zu schweigen von dem froschähnlichen Gollum, der so vollkommen an der Idee eines durch den Ring korrumpierten vorbeigeht... Zuletzt sollte noch auf die Übersetzung von Wolfgang Krege hingewiesen werden, die ich sehr viel dichter und vor allem bei Liedern und Gedichten als grosse Verbesserung empfinde... vielleicht mit der einzigen Ausnahme, dass bei Walter Scherf so herrlich ge-ihrzt wird...


Ein Grund, Bücher immer in der Originalfassung zu lesen!
Das Buch "The Hobbit" zu lesen, ist wohl für jeden Herr der Ringe - Fan eine gerne erfüllte Pflicht. Man sollte sich allerdings unbedingt die englische Fassung kaufen, und nicht "Der kleine Hobbit" in der Übersetzung von Walter Scherf lesen, denn ich finde es eine Schande, dass ein so gutes Buch durch eine schlecht recherchierte Übersetzung so in der Qualität leiden muss.
Teilweise scheint es, als seien dem Übersetzer keine besseren Wörter eingefallen, oder er hätte stets das erste Wort im Wörterbuch einfach abgetippt, ohne sich über den Sinn des so entstehenden Satzes, oder gar Wortwiederholungen Gedanken zu machen.
So trifft man zum Beispiel auf beinahe jeder einzelnen Seite mehrfach auf das Wort "obgleich", das noch dazu immer in der selben Weise verwendet wird - der Satzbau wird dadurch mehr als eintönig.
Auch passiert es selten, dass die Helden der Geschichte "fallen", sie "plumpsen" (was in einem durchaus als Kinderliteratur zu betrachtenden Buch nicht weiter stört), oder "bumsen" (was dann etwas zu weit geht) auf den Boden, der Ausdruck "hopsen" wird gleich für mehrere Aktivitäten (wie tanzen, hüpfen, baumeln) verwendet. Es kommt auch des öfteren vor, dass beispielsweise ein Zwerg befürchtet, "seinen letzten Puster" tun zu müssen, oder dass Mister Bilbo Beutlin "ausgepumpt", sprich müde ist.
"Farewell" wurde schlichtweg mit "Fahr wohl" übersetzt, aus "pretty good" wird kurzerhand "hübsch gut".
Ein sehr störender Fehler (den man tatsächlich als solchen bezeichnen kann) ist die Übersetzung von "Thank Goodness" mit "Gott sei Dank". Der Leser sollte sich an dieser Stelle (und an allen anderen, an denen "Guter Gott im Himmel!" als Ausruf des Erschreckens verwendet wird) fragen, welcher Gott denn das in Mittelwerde wohl sein könnte...

Die "Sonderausgabe: Der Kleine Hobbit" war für mich vielmehr Abschreckung, jemals wieder ein übersetztes Buch zu kaufen, als das Lesevergnügen, das ich mir erwartet und erhofft hatte.
Zwei Sterne erhält es aufgrund der Handlung und der spannenden Abenteuer des Hobbits Bilbo Beutlin - denn so schlecht kann eine Übersetzung kaum sein, dass sie ein (im original) so gutes Buch dermaßen abwertet, dass es nur einen oder gar keinen Stern verdient.


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