Hörbuch         Der träumende Delphin, 1 Cassette


Der träumende Delphin, 1 Cassette
von Sergio Bambaren, Markus Hoffmann, Ulf Meyer und Thomas Bauer
Hörkassette
August 2001
Verlag: Steinbach Sprechende Bücher



Kommentare und Bewertungen:
das muss man gelesen haben...
der träumende delphin - der aufbricht in eine neue, fremde welt, trotz seiner ängste und bedenken, allen konventionen zum trotz - auf der suche nach der "perfekten welle".
sergio banbaren versteht es auch in diesem buch wieder, die leser aufzurütteln, ihn im höchsten masse zu motivieren - so nach dem motto - man ist es eigenen glückes schmied... schon während der lektüre hat man den wunsch aufzustehen und sein leben in die hand zu nehmen, das zu tun, was einem glücklich macht, auch wenn es mit anstrengungen verbunden ist.
aber er zeigt auch auf, dass glück und lösung sehr oft nahe mit einsamkeit und schuld verbunden sind - erst im laufe der geschichte lernt der protagonist mit der tatsache umzugehen, dass man erst die schuld und einsamkeit annehmen und akzeptieren muss, um glück und lösung zu erfahren.
der träumende delphin - für mich ein ganz wunderbares werk - ein stück lebenshilfe!


Unbeschreiblich schön!
In einem Buchladen sah ich dieses Buch liegen, ohne daß ich vom Autor schon einmal etwas gehört hatte. Durchgelesen habe ich es dann in einem Rutsch ohne Pause. Meine Gedanken waren auf einmal in einer anderen Welt, ind er Welt des Delphins, der versucht, aus den vorgegebenen Ketten auszubrechen und SEIN EIGENES Leben zu führen. Wer fühlt sich da nicht angesprochen??? Für mich war es eine wunderbare Reise in meine eigene Gedanken, alles um mich herum zu vergessen und mich einfach von den wunderbaren WOrten treiben zu lassen. EIne Empfehlung für jeden, der sich mit sich selbst und mit dem Gedanken beschäftigt, einfach mal auszubrechen aus den alltäglichen Problemen.
KAUFEN!


Ein Badewannenbuch auf der Suche nach dem Sinn des Lebens
Ok, es ist das erste Mal, dass ich mich wage eine solche Sache überhaupt zu erstellen. Über ein Buch zu schreiben, was für mich auf besondere Weise erschienen ist.
Aus dem Titel kann man den Klang des Buches fast erahnen, der mich solang ich es gelesen habe, faszinierte und ebenso begeistert hat.
Hat nicht eigentlich Jeder schon versucht auf den Sinn des Lebens zu stoßen? Haben wir nicht Alle den Wunsch im Herzen einmal noch Kind zu sein, zu träumen?
Dieses Thema greift das Buch auf, es vermittelt uns Gedanken, die wir im Alltag viel zu leicht vergessen und in den Hintergrund schieben, aus Pflichtgefühl heraus.
Der Delphin „Daniel Alexander" will den Sinn des Lebens finden. Er möchte wissen wie man Träume verwirklichen kann und wir folgen ihm. Schwimmen mit ihm durch seine Bucht, erleben seine Gedanken und sein Handeln, als er gefordert ist, seine Träume wahr werden zu lassen.
Ich habe seinen Schwarm fast vor Augen gesehen, bin mit ihm surfen gewesen und habe unter seinen Ängsten gelitten, nur auf der Suche nach der Stimme des Meeres, die uns immer wieder lauschen ließ.
Wunderbar konnte ich dies alles auf mein Denken übertragen, wurde all zu oft nachdenklich und schwermütig. Denn wo ist der Sinn des Lebens und wo sind die Träume hin, die wir doch alle besessen haben? Diese kleinen Wahrheiten sind versteckt in tosenden Wellen, in überschlagendem Wasser, in Gefühlen, die ich so nicht beschreiben kann.
Auf seiner Reise trifft er Tiere, die er so nie gesehen hat. In jedem dieser Wesen findet er sich selbst, er bekommt den Schlüssel für seinen Traum, den er bald zu verwirklichen weiss.
Daniel Alexander beginnt zu erkennen, das Haie nicht nur übel sind, er lässt sich leiten, aus Unwissen heraus ist er mutiger denn je, sogar dem verhassten Menschen gegenüber beginnt er mit kindlicher Neugierde zu begegnen und findet in deren Augen genau das, was er suchte, für sich und sein Leben. Er erkennt, dass alle Träume haben, alle danach streben doch sein Schwarm einzigst den Glauben an das Magische verloren hat.
Als er zurückkommt beginnt er zu erzählen, er beschreibt die Stimme des Meeres, er lässt miterleben auf der Fahrt ins innere Ich. Noch wichtiger ist: Er lässt uns miterleben, wir beginnen in uns zu tauchen und manchmal, ich denke manchmal werden wir etwas finden, worauf es sich gelohnt hat zu warten.

Geschrieben hat dieses Buch Sergio Bambaren. Manchmal glaube ich, hat er versucht in den Meeren etwas besonderes zu sehen, denn treffender kann man es wohl kaum schreiben. Wie ihr merken könnt bin ich begeistert und auf eine Weise schwer angetan von diesem Schriftstück.

Zitat aus dem Buch:

„ Es kommt eine Zeit im Leben,

da bleibt einem nichts anders übrig,

als seinen eigenen Weg zu gehen"


"Ich lebe in meinen Träumen....
...Andere Leute leben auch in Träumen, aber nicht in ihren, und das ist der Unterschied" (H. Hesse)

Ich habe dieses Buch genossen, in einer ganz ruhigen Stunde und ich habe mich genauso wiedererkannt wie andere Menschen aus meiner Umgebung. Ich habe beim Lesen wieder einmal mehr gewußt, daß ich noch einen Traum habe, und daß ich ihn mir nur selbst erfüllen kann. Ich glaube, wenn es darauf hinausläuft, hat S. Bambaren genau das erreicht, was er wollte. "Der träumende Delphin" ist eine leicht zu lesende Geschichte, die doch so sehr viel Inhalt birgt und bei der man fast unweigerlich nachdenklich wird. Daniels Geschichte ist ein Geschenk... und ich werde sie auch auf jeden Fall verschenken...


Daniel realisiert seinen Traum
Die Geschichte von Daniel ist die eines Delphins, der als Außenseiter gilt. Vom Rest des Delphin-Schwarmes wird er sogar für verrückt erklärt, seinem Traum nachzujagen statt redlich und solide Fische zu fangen und sein Leben zu leben. Es wird schnell deutlich, worum es in diesem Buch geht: Es ist nicht genug, einfach nur sein Leben zu leben und seine Träume zu vergessen. Oder zumindest seine Träume so in den Hintergrund zu stellen, dass man sich nur noch vage an sie erinnert. Jedenfalls kann es schnell gehen, dass man seine Träume nicht realisiert, weil sie in den Schatten des Lebens geraten sind. Es geht darum, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, sein Leben selbst zu bestimmen und zu erfahren, wer man selbst eigentlich ist und was man will. Sergio Bambaren hat eine gute Art gefunden, diese Botschaft in einer kurzen Tiergeschichte zu verpacken, und so mancher Leser findet sich darin wieder, wenn er erfährt, wie es Daniel ergeht, dem das bloße/pure Vor-sich-hin-Leben nicht ausreicht. Dies auf das menschliche Leben zu übertragen, fällt nicht schwer.

Der Autor kann es nicht lassen, darauf hinzuweisen, dass es Gut und Böse gibt - genauer gesagt, dass es gute Menschen und schlechte Menschen gibt. Es gibt in dieser Geschichte eine Anklage gegen umweltzerstörende Folgen von menschlichem Tun (das Auslaufen eines Öltankers). An anderer Stelle tauchen wiederum zwei menschliche Surfer auf, mit denen sich Daniel verbunden fühlt und die, genauso wie er, beim Wellenreiten ihre Träume ausleben. Mensch und Tier harmonieren an dieser Stelle, und hier ist es schon fast wieder egal, ob es nun Mensch oder Tier so ergehen mag, der auf der Suche nach einem erfüllten Leben ist, das einen Sinn ergibt und in dem es nicht nur Pflichten gibt, die man erfüllen muss, sondern auch Freude und Genuss.

Daniel macht auf seiner Reise durch das Meer seine Erfahrungen und lässt den Rest des Schwarmes daran teilhaben, indem er den anderen Delphinen seines Riffs davon erzählt. Er macht nicht nur sich selbst glücklich, sondern kann auch einen Teil seiner positiven Erlebnisse und deren Auswirkungen auf seine Genossen übertragen, die sich schließlich ihrerseits auch ihre Gedanken machen und ein glücklicheres Leben führen als zuvor. Dies macht das Buch liebenswert. Die Sprache ist angenehm einfach. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen.


Nichts Neues
Ein Delphin statt einer Möwe oder statt eines kleines Prinzen macht noch lange keine neue Geschichte! Das sollte sich Sergio Bambaren einfach mal zu Herzen nehmen!
Na gut, das Buch ist recht nett zu lesen und die Illustrationen sind auch recht schön, aber das Preis-Seiten-Verhältnis ist eine Frechheit, denn es dauert maximal eine Stunde, das Buch zu lesen. Wenn einem die Bilder den Buchpreis wert sind, bitte...
Die Geschichte ist schnell erzählt: ein Delphin verabschiedet sich von seinem Schwarm, weil er seinem Traum (die perfekte Welle zu finden) nacheifert.
So. Weiterhin ist diese Geschichte versehen mit Lebensweisheiten, die man aus jedem Ratgeber einer Zeitschrift oder aus wirklich guten Büchern wie dem kleinen Prinzen, der Möwe Jonathan und dem schönen Bilderbuch über die Maus Frederick, die Farben sammelt, kennt. Es kommt einfach nichts Neues.
Für jemanden, der so etwas noch nie gelesen hat, mag "der träumende Delphin" ein großartiges Buch sein. Jeder andere wird gähnend darauf warten, dass endlich mal etwas Neues kommt - und diese Leser werden enttäuscht sein.
So wie ich.


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