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 Die tausend Augen des Dr. Mabuse, 1 Audio-CD
von Fritz Lang, Peter van Eyck, Gert Fröbe und Wolfgang Preiss
CD
Februar 2005
Verlag: Eichborn

Beschreibung: Als wahnsinnig-genialer Verbrecher, der nach absoluter Macht strebt, zählt Dr. Mabuse zum kulturellen Allgemeingut. Bereits in den 20er und 30er Jahren füllte die Figur in den Fritz Lang-Filmen die Kinosäle. In den 50er und 60er Jahren dann, als Kriminalfilme in der Gunst des Publikums ganz oben rangierten, erinnerte man sich verständlicherweise wieder an das irre Verbrechergenie und drehte eine 6-teilige Serie von Mabuse-Filmen. Auf dem Auftaktfilm, den der Regie-Klassiker Fritz Lang zusammen mit Artur Atze Brauner 1960 produzierte, basiert dieses Hörspiel. Es enthält die Original-Tonaufnahmen inklusive der Hintergrundgeräusche und -musik. In die Die 1000 Augen des Dr. Mabuse wird ein Reporter ermordet, eine Frau möchte Selbstmord begehen. Das Verbrechen, verursacht durch eine winzige Stahlnadel im Gehirn, trägt exakt die Handschrift des mysteriösen Verbrechers Dr. Mabuse, der allerdings 1932 im Irrenhaus gestorben sein soll. In die Ermittlungen des Kommissars Krass mischen sich immer wieder der blinde Seher Cornelius und ein undurchsichtiger Versicherungsagent ein. Der amerikanische Geschäftsmann Travers, Retter Marions, läuft ihm auch ständig über den Weg. Nicht nur er interessiert sich sehr für den Fall, auch Interpol ermittelt
Wer die pointierten Dialoge zwischen hochkarätigen Schauspielern wie Gert Fröbe, Peter van Eyck und Wolfgang Preiss hört, hat -- so er den Film kennt -- sofort seine Bilder im Kopf. Aber auch ohne Kenntnis des Films lassen die erstklassigen Dialoge eine spannende Geschichte lebendig werden, in der der Theaterschauspieler und Synchronsprecher Wolf Frass mit seinen Zwischentexten die nötigen Erklärungen liefert. Kann es sein, dass Dr. Mabuse noch lebt und seinen Spuk mit der Welt treibt? Schnell kristallisiert sich diese Frage als zentral heraus. Was hat es darüber hinaus mit dem mysteriösen, blinden Cornelius auf sich? Und welches Spiel spielt Marion, die seit längerem in Behandlung von Professor Jordan ist? Arbeitet der wahnsinnige Wissenschaftler noch immer an der Herrschaft des Verbrechens? Fazit: Tolle Unterhaltung! Als Hörbuch mit den Originalstimmen, der ursprünglichen Geräuschkulisse und der Musik aus dem Fritz Lang-Film bietet diese CD Hörvergnügen der besonderen Art. Ein schöner Beweis dafür, dass auch aus der Filmvorlage ein spannendes Hörerlebnis entstehen kann! Hörspiel, Spieldauer: ca. 55 Minuten, 1 CD. Mit umfangreichem Booklet. -- culture.text
Kommentare und Bewertungen: Der Kultklassiker mit Gerd Fröbe
   
Die 1000 Augen des Dr. Mabuse war als Film von Fritz Lang ein absoluter Straßenfeger in den 60er Jahren. Superverbrecher hatten damals noch Charme und das Genre des „Krimis" war noch nicht auf „Action" und „hirnloses Geballere" herabgesunken. Der Schwerverbrecher Dr. Mabuse ist tot, dies denkt eigentlich der Kommissar Kras (Gerd Fröbe), doch plötzlich scheint Dr. Mabuse wieder aktiv zu werden... Eine sehr faszinierende Produktion unter Verwendung der Originalaufnahmen des Fritz Lang Films. Zwischenpassagen wurden mit dem Sprecher Wolf Frass besetzt, der seine Sache sehr gut gemacht hat, denn seine Stimme paßt sich wunderbar in der Betonung dem Stil des Klassikers von 1960 an. Die Handlung scheint einfach wird aber zum Ende immer verwirrender, bis sich Dr. Mabuse zu erkennen gibt. Ein Reporter wird mittels Luftgewehr und einer Stahlnadel erschossen aufgefunden, der ermittelnde Kommissar (Gerd Fröbe) überlebt einige Mordanschläge und findet sich bei einer Lebensmüden, einem Versicherungsvertreter, einem Industriemagnaten und einem blinden Hellseher wieder. Doch wer führt auf die Spur von Dr. Mabuse, den Mann mit den 1000 Augen und vielen Gesichtern? Ein klasse Krimi aus dem Jahr 1960, gut aufgemacht als Hör-CD und absolut empfehlenswert für alle Liebhaber von klassischen Kriminalstücken, der Musik der 60er Jahre und natürlich von Gerd Fröbe!
Nette Idee, aber schlecht umgesetzt
 
Die Idee den Klassiker zum Höbuch zu machen ist gar nicht schlecht. Schlußendlich gelingt es auch, die Atmosphere des Films zu transportieren. Etwas ärgerlich finde ich allerdings das immer wieder hochkommende Rauschen aus dem Film. Im digitalen Zeitalter hätte man da doch sicherlich noch was machen können...
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