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 Feuersteins Drittes, 1 Audio-CD
von Herbert Feuerstein
CD
Juli 2004
Verlag: Random House Audio

Kommentare und Bewertungen: Feuerstein reist....
    
und nimmt dich mit. Herbert Feuerstein beschreibt seine Reisen in einer Art und Weise, die die Leser daran teilhaben lässt, als wären sie wirklich dabeigewesen. Seine Erzählungen sind eine ausgewogene Mischung aus Anekdoten, Fakten, Humor und auch Autobiografie. So berichtet Feuerstein von seiner Eismeer Kreuzfahrt und Seekrankheit, wie er Bhumipol, den thailändischen König kennengelernt hat und warum die Schweden in Birma ihren Whisky kauen mussten.Wer die ersten beiden Bücher kennt, kann sich besonders auf neue Mordanschläge von Wolpers und Feuersteins darausfolgenden Überlebenskampf freuen. Fazit: Das Buch, und auch seine beiden ersten Bücher, kann ich nur empfehlen. Einerseits als Unterhaltungslektüre aber auch um sich auf eine bevorstehende Reise in eines der "Feuerstein-Länder" einzustimmen.
Über Kakerlaken, die jodelnde Nachbarin und das "Wir"-Gefühl
   
Nachdem Feuerstein in seinen ersten beiden Werken stolz über die Ziele seiner Reisen berichtet hat, wirkt das dritte Buch schon etwas von weiter dahergeholt. Inzwischen schreibt er nicht mehr (oder nicht ausschließlich) über seine Reisen, die er für seine TV-Reportagen gemacht hat, sondern auch über Reisen mit seiner jungen Ehefrau, wobei das erste Kapitel (Kreuzfahrt) sehr lang geraten ist, aber durchaus Spass macht. Ich würde dazu tendieren, dass dieses Kapitel das Beste ist. Auf dieser Schiffsfahrt beschreibt er sehr ausführlich seine Eindrücke, Erfahrungen und Aktivitäten. "Thailand", Kapitel Nr. 2, ist eine Beschreibung aus persönlichen Erfahrungen als auch Dreherfahrungen. Insgesamt ein sehr schönes Kapitel, welches auch auf Sitten und Gebräuche eingeht, die man von dieser Seite nur selten betrachtet hat. Das nächste Kapitel ("Flußfahrt in Birma") ist zwar auch interessant, aber sehr kurz geraten und ausschließlich auf seine Erlebnisse mit Mitreisenden, dem Schiff und sonstigen Problemen beschränkt. Wissenswertes über das Land ist Mangelware. Leider. Denn genau das ist Feuersteins Spezialität Markantes ebenso markant aber in anderer Ansichtsweise wiederzugeben. Schließlich und endlich gibt es noch ein Artikel über Feuersteins zweite (?) Heimat: New York. Auch wenn er seine Green-Card verfallen lassen hat - sein Herz ist immer noch zu einem grossen Teil in New York beheimatet. Und genauso detailliert beschreibt er einen Fußmarsch durch New-York. Ebenso betont er aber, dass er ein gerissener Hund ist und schon damals (in den 60er Jahren) Wahnsinnshonorare herausschlagen hat können... Und bevor ich zum Fazit komme, möchte ich auch noch das Anfangskapitel erwähnen, welches beschreibt, wieso er sich so lange Zeit mit dem Buch lassen hat müssen (Insolvenz des Verlages, in dem seine ersten beiden Bücher zuerst erschienen sind bevor sie bei Diana herausgegeben wurden). Fazit: ein Buch, das gelesen werden sollte auch wenn die Qualität im Vergleich zu den ersten beiden Büchern etwas gelitten hat. Aber das hat zur Folge, dass das vierte Buch, das für Herbst 2005 angekündigt ist, wieder besser werden kann... Na dann viel Spaß beim Lesen!
Feuerstein ist klasse...
   
aber das wußten wir doch alle noch von Schmidteinander. Ein lustiges Buch über das Reisen à la Feuerstein. Sehr zu empfehlen allen, die Michael Palins Reisetagebücher lieben, denn auch Feuerstein hat einen sehr eigenen Blick auf seine Reiseziele und auf das was er dort erlebt. Kurzweilig, fesselnd, habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Endlich Nummer 3
   
Nachdem Buch 1 ein bösartig-sarkastischer Brüller und Nr. 2 ein intimer Einblick war, ist Buch Nr. 3 wieder mit dem ersten Buch zu vergleichen. Es ist nicht ganz so gut wie dieses und stellenweise ist es sogar reine Erzählung, aber immer wieder kommen Anekdoten und Vergleiche, die einem die Schuhe vor Lachen ausziehen. Herbert Feuerstein ist einfach genial, bissig und voller Sarkasmus. Wer so etwas mag, wird mit Bauchschmerzen vor Lachen das Buch auslesen. Für die Umwelt ist das eigene stetige schallende Lachen allerdings störend... Der ehemalige Chefredakteur des MAD und der Macher von Schmidteinander wechselt stetig zwischen platten und intelligenten Humor.
Enttäuschend
 
War ich von "Feuersteins Reisen" noch restlos begeistert, hat "Feuersteins Ersatzbuch" schon ein schalen Nachgeschmack hinterlassen, bestätigt sich dies durch "Feuersteins Drittes" erst Recht. Herbert Feuersteins erstes Buch zeichnete sich durch die Verwuickung von wirklich interessanten Informationen und Fakten mit der nicht immer politisch korrekte Meinung des Autors aus, sein zweites konnte vor allem die Informations- und Gag-Dichte des ersten Buch nicht mehr herankommen, blieb aber auch interessant weil dafür Feuerstein "ersatzweise" viel über sich selbst veraten hat. Sein drittes Buch nun, ist weder besonders witzig, noch mit viel Informationen gespickt sondern lagnweilt mit Lebensbeschreibungen Feuersteins von einer Rundreise und seiner Zeit in New York.
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