Hörbuch         Homo Faber, 7 Audio-CDs


Homo Faber, 7 Audio-CDs
von Max Frisch, Felix von Manteuffel, Andreas Weber-Schäfer und Uwe Kossack
Unbekannter Einband
August 2001
Verlag: Dhv der Hörverlag



Beschreibung:

Der Zusatztitel "Ein Bericht" des wohl bekanntesten, 1957 erschienenen Romans von Max Frisch ist symptomatisch: Er charakterisiert den Ich-Erzähler als rationalitätsgläubigen Menschen. Und er bezeichnet die Form seiner sachlichen Erinnerung. Walter Fabers Leben bestimmt ein technologisch-mathematisches Weltbild. Durch eine Reihe von 'Zufällen' wird die Identität des Ingenieurs erschüttert: Zuerst lernt er den Bruder seines Jugendfreundes kennen. Joachim hatte Hanna, damals Fabers Freundin, geheiratet. Dann trifft Faber auf einer Schiffspassage die junge Sabeth. Er begleitet sie auf ihrer Reise durch Südfrankreich und Italien bis nach Griechenland. Er will das junge Mädchen heiraten. Geschickt gelingt es ihm immer wieder, seinen Verdacht wegzuwischen. Doch Sabeth ist seine Tochter. Zum Inzest kommt am Ende auch noch, dass er den tödlichen Unfall Sabeths nicht verhindern konnte.

Max Frisch, 1911 bis 1991, wurde berühmt durch "Stiller, "Mein Name sei Gantenbein", "Montauk" und "Biedermann und die Brandstifter". Fabers Bericht wird von Felix von Manteuffel, einem der großen deutschen Schauspieler der Gegenwart, im kargen, trockenen Stil des Ingenieurs vorgetragen. Seine Stimme trifft die Sachlichkeit und Distanz zu allem, was den Helden selbst betrifft. Eine glaubwürdige Interpretation von unschuldiger Schuld und schicksalhaftem Verhängnis. Vollständige Lesung, Spieldauer: ca. 450 Minuten, 5 MC. Erhältlich auf 7 CD oder 5 MC. Mit Booklet.

-- culture.text


Kommentare und Bewertungen:
Erfolgreiches Max Frisch Werk
Und der Sinn ist sehr wohl zu verstehen. Hier eine Erläuterung und Deutung des Werkes (hatte Frisch als Spezialgebietsthema):
Interpretation

1. Die Zerstörung des rationellen Weltbildes Walter (Homo) Fabers
2. Die Lebensbeziehung zwischen Vater und Tochter
3. Identitätsproblem

Die 3 Punkte: der Flugzeugabsturz in Mexiko, der Suizid seines Freundes und die Tatsache eine Tochter zu haben, lassen Homo Fabers rationales Weltbild verschwinden, welches sich durch das Gefühl ersetzt einen Teil seines Leben verschlafen zu haben. " ... aber auch Hanna hat nicht ahnen können, dass Sabeth auf dieser Reise gerade ihrem Vater begegnet, der alles zerstört - " Er begreift den Großteil des Lebens als gefühlloser, berechnender und asozialer Mensch verbracht zu haben.
Homo Faber ist ein erfolgreicher Ingenieur, der bei Frauen sehr viel Anklang findet. Er nutzt dieses aus, aber eigentlich hat er immer nur oberflächliche Beziehungen, mit Frauen als auch mit männlichen Freunden. Nach den drei, für Homo Faber eher statistisch unwahrscheinlichen Hergängen; der Flugzeugabsturz, der Selbstmord seines Freundes und der Tod seiner eigenen Tochter, ist er zu einem anderem Menschen geworden. Er glaubt einen Teil seines Lebens verpasst zu haben, und das Leben eines anderen zerstört zu haben. Plötzlich scheint er auch überzeugt zu sein, Magenkrebs zu haben. Früher hat er das sicher auch anhand Statistik abgestritten. Am Ende hat Zufall und Tod doch Platz im Leben des Homo Fabers gefunden.

Amerika, ,,Land der unbegrenzten Möglichkeiten", hat in Max Frischs ,,Homo Faber" wohl nicht nur die Aufgabe eines x-beliebigen Schauplatzes. Vielmehr benutzt Frisch die USA in seinem Roman zur Charakterbildung Fabers, indem sich Walter Fabers Einstellung diesem Land gegenüber genauso wie Fabers Leben selbst fortlaufend verändert.
Fabers Haltung Amerika gegenüber kann, wie der gesamte Roman an sich, in zwei Teile unterteilt werden. Der erste Teil besteht aus dem ursprünglichen Leben Fabers, das von Technikbezug und Rationalität geprägt ist. Amerika stellt für Faber die geistige Heimat, die Realität und die Technik der Welt dar.

Die Rolle der Frau

Walter Fabers Einstellung zu Frauen erscheint für die heutige Zeit diskriminierend. Er sieht sie als schwaches Geschlecht an und behandelt sie oft wie Objekte. Er hält ,,grundsätzlich" nicht viel von festen Beziehungen oder Heirat, weil Menschen für ihn ,,eine Anstrengung" sind, und er Gefühle als ,,Ermüdungserscheinungen" sieht. Dafür fühlt er sich in Kontakt mit technischen Geräten umso wohler, da diese keine Gefühle von ihm verlangen; diese brauchen nur technisches Verstehen. Er äußert sich fast nur über die Gesamtheit der Frauen, wobei er ihre Individualität vernachlässigt.


Das Leben und seine Unberechenbarkeit
Walter Faber - die Hauptperson dieses Romans - ist ein erfolgreicher Techniker, der auf die Technik vertraut und demnach sein eigenes Weltbild vollkommen rational sieht. Kunst und Kultur interessiert ihn nicht wirklich, kurz anschauen, schön und gut - aber stundenlang davorstehen und über ein Stück Stein philosophieren? Niemals. Stattdessen verlässt er sich auf Statistiken und Zahlen, Daten und Fakten. Er steht mit beiden Beinen in der Realität, lebt für seinen Berufund ist noch nirgendwohin zu spät gekommen wegen einer Frau!

Verändert wird sein Leben allerdings durch die Begegnung mit der Liebe. Eigentlich fängt alles an, als er bei einer Geschäftsreise mitten in der Wüste Afrika's mit dem Flugzeug notlanden muss und dort zwangsläufig einige Tage verbringen muss, wobei er seinen Sitznachbarn besser kennenlernt, und bemerkt, dass jener Herbert der Bruder seines Jugendfreundes Joachim ist. Herbert ist auf dem Weg zu seinem Bruder, der in Palenque eine Tabakplantage betreibt. Überraschend für Walter ist, als er herausfindet, dass Joachim seine ehemalige Freundin, beinahe Verlobte - eine Halbjüdin, die Walter damals nicht heiraten wollte - Hanna geheiratet hat und mittlerweile schon wieder von ihr geschieden ist. Vor 20 Jahren hat Walter Hanna das letzte Mal gesehen, aber die Tatsache, dass sie seinen ehemals besten Freund geheiratet hat, regt ihn zum Denken an. Als er damals Hanna verlassen hat, erwartete sie ein Kind von ihm, doch sie hatten sich darauf geeinigt, dass dieses Kind nie zur Welt kommen soll. Joachim - er ist Arzt - sollte ihr dabei helfen.
20 Jahre später wird er nun von seiner Vergangenheit eingeholt, die ihn etwas durcheinander bringt. Er entschließt sich spontan - was sonst nicht seine Art ist - mit Herbert weiter zu seinem Bruder zu reisen, als zu einer Turbinenmontage weiterzufliegen.
Nach einen komplikationsreichen Weg kommen sie schlussendlich doch zu Joachims Tabakplantage, wo sie ihn in seinem Haus an einem Drahtseil erhängt auffinden. Sie begraben ihn und Herbert beschließt, die Tabakplantage weiter zu betreiben.
Walter kommt wieder zurück nach New York und in seine Wohnung, wo seine Freunden Ivy ihn erwartet. Er hat nicht mit ihr gerechnet, da er schriftlich bereits mit ihr Schluss gemacht hat. Sie hingegen hofft jedoch, ihn wieder zurück zu gewinnen. Es gelingt ihr aber nicht, denn Walter entschließt sich, nicht nach Paris zu fliegen (wo er geschäftlich in einer Wochen sein muss), sondern mit dem Schiff zu fahren und noch am selben Abend los zu fahren und lässt Ivy zurück.

Auf diesem Schiff lernt er Elisabeth Piper - die er Sabeth nennt - kennen und lieben. Anfangs verbindet die beiden nur eine eigentlich väterliche Freundschaft - Walter ist ca. 20 Jahre älter als sie - und ihn Paris angekommen trennen sie sich wieder freundschaftlich. "Zufällig" treffen sie sich in Paris wieder - Walter geht jeden Tag ins Louvre, wo er trotz zahlreicher Parisaufenthalte noch kein einziges Mal war, wie gesagt: er interessiert sich nicht für Kunst und Kultur - wo er sie eines Tages dann auch wirklich trifft.
Sabeth hatte vorgehabt, per Autostop bis nach Rom zu fahren, und dabei alle möglichen Städte zu besichtigen, und dann wieder zu ihrer Mama nach Athen zurück zu kehren. Walter möchte verhindern, dass sie per Autostop fährt und nimmt sich eine zeitlang Urlaub, um mit ihr die Reise anzutreten, die er als ihre Hochzeitsreise bezeichnet, da er sie noch am Schiff aus dem Bauch heraus gefragt hat, ob sie ihn heiraten will.
Mit Sabeth und Walter prallen zwei Welten aufeinander: nicht nur im Alter unterscheiden sie sich, sondern auch in ihren Interessen und Weltanschauungen. Sabeth liebt Kunst und Kultur und kann sich stunden, ja tagelang damit beschäftigten und hört zwar höflicherweise Walters technischen Vorträgen zu, kann sich jedoch nicht wirklich dafür begeistern. Sie lebt in den Tag hinein und genießt die Momente, ohne sie zu hinterfragen. Walter hingegen versucht alles so rational als möglich darzustellen.
Doch gerade diese Gegensätze ziehen sich an, und beide müssen gewisse Kompromisse eingehen, um miteinander auszukommen, was ihnen dann auch bestens gelingt.
Während ihrer Reise durch Südfrankreich und Italien kommen sie sich immer näher, verlieben sich ineinander und verbringen auch eine Nacht miteinander.
Die anfangs gesehenen Ähnlichkeiten zwischen Sabeth und Hanna stempelt Walter als Einbildungen ab, da er natürlich angesichts der Tatsache, dass er mit seiner Vergangenheit konfrontiert worden ist, viel an Hanna dachte, und deswegen in jedem Mädchen seine Hanna gesehen hat.
Sabeth erzählt viel von ihrer Mutter, sie hat viel von ihr gelernt. Gegen Ende der Reise fragt Walter Sabeth nach dem Namen ihrer Mutter: Hanna

Walters und Sabeths Idylle nimmt ein jähes Ende, als Sabeth am Meer in der Nähe von Athen an ihrem letzten gemeinsamen Morgen nach einer Nacht am Strand von einer Schlange gebissen wird. Walter gelingt es mit Müh und Not Sabeth nach Athen (das doch ca. 70 km entfernt ist) ins Krankenhaus zu bringen, wo er zwangsläufig wieder Hanna begegnet. Er wohnt bei Hanna, während Sabeth im Krankenhaus liegt. Hanna ist geschockt, Walter als den Begleiter ihrer Tochter zu identifizieren, denn sie muss ihm nun beichten, dass Sabeth auch sein Kind ist. Walter sieht seine Tochter nur noch einmal am Krankenbett, bevor sie an einer Schädelfraktur stirbt - ohne zu wissen, dass Walter ihr Vater ist.
Am Totenbett der gemeinsamen Tochter schlägt Hanna auf Walter ein - aus purer Verzweiflung, doch dies ist das einzige Mal, dass Walter Hanna wirklich versteht, macht doch auch er selbst sich für den Tod ihrer Tochter, die er so geliebt hat, verantwortlich.

Walter muss erkennen, dass sich nicht alles im Leben berechnen lässt und hängt, nachdem er noch einmal nach New York zurückkehrt, seinen Job an den Nagel. Er kehrt nach Athen zurück, wo er operiert wird. Er weiß, dass seine Magenschmerzen, die ihn schon mehrere Monate begleiten, Magenkrebs bedeuten und dass er nicht mehr sehr lang zu leben hat.


Existenzialismus.
Walter Faber ist ein Mann der sein Leben und sein Schicksal selbst bestimmt. Er glaubt an keine Zufälle, an kein Schicksal, nichts ist determiniert, alles ist rational.
Plötzlich unvorhersehbare, nicht kalkulierbare Ereignisse (auch Zufälle genannt) erschüttern nicht nur seine Identität, sondern auch sein mathematisches Weltbild:
Zuerst lernt er auf einem Flug nach Caracas den Bruder seines alten Freundes Joachim kennen. Nach einem Flugzeugabsturz über der mexikanischen Wüste brechen beide nach Guatemala auf um Joachim zu suchen. Sie finden ihn, kommen aber zu spät, denn Joachim hat sich das Leben genommen. Joachim hatte Hanna, damals Fabers Freundin, geheiratet, die von Faber ein Kind erwartete.
Auf einer Schiffspassage zurück nach Europa lernt er die junge Sabeth kennen. Bei ihren Reisen durch Frankreich und Italien zuletzt Griechenland begleitet Faber sie und lernt sie schätzen und lieben. Faber flüchtet vor dem Gedanken das Sabeth seine Tochter sein könnte, da es ihm rational nicht erklärbar ist.
Erst nach dem Inzest und ihrem Tod, einer Hirnblutung in Folge eines Schlangenbisses, erhält er von Hanna, die in Griechenland kleinere archäologische Arbeiten für ein Museum erledigt, die Bestätigung, dass Sabeth seine Tochter ist.

Die Fiktion Walter Faber ist neben Jean Paul Satre der mir bekannteste Existenzialist. Max Frisch schildert sehr eindrucksvoll, dass man seinem Schicksal nicht entgehen kann, auch wenn man meint sein Leben und die damit verbundenen Risiken kalkulieren und beherrschen zu können.
Ist nicht nicht gerade diese Einstellung eine Herausvorderung an das Schicksal ?


eines der besten Bücher
, die ich je gelesen habe. Die Geschichte von Walther Faber war natürlich zu einem quälenden Element geworden für jeden, der den Deutsch-Leistungskurs besucht hatte, endlose Faktenaufarbeitung, an welchen Orten Faber gewesen ist, welche technischen Hilfsmittel er verwendet hat und so weiter. Auch ich war damals nicht so angetan von diesem Werk, da mein Interesse in der 12. Klasse den französischen Existentialisten galt und ich unter dem Einfluss einer minder guten Deutsch-lehrerin stand. Doch als ich mir dieses Buch in den großen Sommerferien vor dem Studium noch einmal zu Gemüte führte, merkte ich, dass hier doch einiges mehr drinsteckt als wir im Unterricht "erfahren" haben. Ich war begeistert, sehr ansprechend ist hier natürlich die Berichtsform, die Frisch anwendet, da der Bericht ja, wenn er gut sein soll. völlig ohne Emotionen ablaufen soll. Nur die Fakten sollen dargestellt werden. Das schafft Walter Faber nur teilweise, da ihm einige Dinge so sehr mitspielen, dass er gar nicht anders kann , als die Sache ins Emotionale abdriften zu lassen, was Faber aber für dekadent hält. Der sonst so rationale Faber beginnt sich in ein Netz von weit hergeholten rationalistischen Deutungen der Welt und spinnt sich immer mehr in dieses Netz ein, seine Identität scheint zu bröckeln, sein Weltbild zusammenzubrechen und er lernt, dass der Mensch eben doch nicht die Krone der Schöpfung ist und, dass die Technik die Gefühle nicht beherrschen kann. Die Strafe, wenn man es als solches bezeichnen kann büßt Faber schwer, aber über den genauen Inhalt möchte ich nicht schreiben. Max Frisch hat einen Geniestreich mit Homo Faber gelandet, schon der Name des Buches "Homo Faber" Homo - Mensch, Faber - Handwerker, beschreibt eigentlich die Quintessenz des Buches, dass der Mensch, egal, wie er die Technik und das rationale Denken beherrscht, immernoch Mensch bleibt und von seiner umwelt determiniert wird. Das äußert sich in der Beziehung zu Sabeth, denn er hat nicht wissen können, dass sie seine Tochter ist, woher auch?


Von einem Mann fuer Maenner
Einmal mehr ein Buch, welches leider viel zu oft als Perle vor die Schueler geworfen wird.
Trotz der erzaehlerisch einfachen und gut lesbaren Sprache machen es die relativ komplizierten zeitlichen Spruenge und Rueckblenden dem unaufmerksamen Leser nicht immer einfach, den Handlungsstrang logisch zu gliedern. Das kann mitunter zu Unklarheiten fuehren.

Die Handlung selbst strotzt im Grunde genommen nur so von Zufaellen: Da stuerzt ein Flugzeug mitten im Nirgendwo ab, alle ueberleben ohne die geringste Blessur, da begegnen sich zwei Fremde und werden Freunde, wobei sich herausstellt, dass der eine der Bruder eines alten Studienfreundes ist, da trifft ein Mann auf einer Schiffsreise ausgerechnet seine Tochter, von der er nichts weiss, schlaeft mit ihr. Schliesslich trifft er seine alte Liebe wieder, siehe da, die Liebe ist noch nicht gestorben.

Trotz all dieser unsagbaren Zufaelle versucht der Ingenieur Faber verzweifelt sein rationales Weltbild aufrechtzuerhalten. Die Dinge sind messbar, erklaerbar und was Zufall ist, ist statistisch mit Wahrscheinlichkeit fassbar.
Ein typisch maennliches Weltbild, welches Frisch beschreibt.

Dies ist die Geschichte einer Dekonstruktion eines Weltbildes.
Nach und nach bricht der Irrsinn der Welt ueber Faber herein, durchbricht dessen aufgebaute und unbewusste Schutzmauern, eine Welle, die ihn schleift und aushoelt, die nach und nach alles in Frage stellt, woran sich Faber in seinem Leben klammert.

Gleichzeitig ist der Tod des existentialistischen Fabers aber auch die Wiedergeburt eines erneuerten Fabers. Faber gewinnt etwas (wieder), was er anscheinend vergessen hat: Es ist der pure Geschmack des Daseins, des Jetzt. Im dunkelsten Moment seines Lebens erwacht Faber's Seele und draengt mit Macht an ihren angestammten Platz.


nicht nur als schullektüre geeignetes meisterwerk...
wie ein anderer Leser "mußte" auch ich das Buch als Lektüre in der Schule lesen, es analysieren und von a-z "durchwälzen". Im Alter von 15 wertete ich es als "schullektüre"und stellte es nach der Hausarbeit genügsam ins Bücherregal.Abgehakt..nein,nun 5jahre später habe ich es wieder gelesen.Und ich bin begeistert.Frisch drückt sich für jeden veständlich und dennoch eigentümlich aus.Auf eine ganz spezielle Art faszienierend.Ein jeder sollte eigentlich durch die Lektüre dieses Buches dazu angeregt sein über sein eigenes Leben und vor allem die Definition der Begriffe"Schicksal","Zufall" und "die Frage der Schuld"zu reflektieren.Da einfach zu Lesen würde ich es sowohl als private Lektüre empfehlen, als auch für jeden, der sich gerne mit Dingen beschäftigt, die unter der Oberfläche liegen.Für mich eine der wenigen Lektüren, für die ich äußerst dankbar bin, daß sie mir "schulisch aufgezwungen" wurden.


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