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 Illuminati, 6 Audio-CDs
von Dan Brown und Wolfgang Pampel
CD
September 2004
Verlag: Lübbe

Kommentare und Bewertungen: Die Oberklasse aller Bücher !!!
    
Es wirklich schwer für dieses Buch die richtigen Superlative zu finden ! Die meisten klingen schon so "ausgeluscht" und verbraucht, das diese dem Buch einfach nicht gerecht werden.Dieses Buch hat wirklich für jeden etwas dabei, die Story erstreckt sich über Religion, moderne Wissenschaft, Technik, atemberaubende Action, Intrigen, Denksport, Verschwörungen, uvm... Der Leser wird von der actiongeladenen Geschichte gepackt und nicht mehr losgelassen. Das Buch wird NIE langweilig, es gibt viele unvorhersehbare Wendungen, aber auch vom dem Leser wird an manchen Stellen etwas "Hirnschmalz" verlangt. Vielleicht ist das Buch an manchen Stellen nicht ganz realistisch, aber es blieb (für mich) stets nachvollziehbar und die Story könnte in einem ähnlichen Rahmen stattfinden. Was am Schluß des Buch's übrig bleibt, ist eine gewisse Leere ... Denn man weiss, das man so schnell ein Buch dieser Güteklasse nicht mehr in die Hände bekommt. Gegen diesen Autor verblasst so manch "alteingesessener" Autor um Welten ! Fazit: Ein Meisterwerk ! UNBEDINGT LESEN ! Wo bleibt der Film zu diesem Buch ??? *seufz*
Spannend aber hanebüchen!
 
Der Thriller ist rein auf Wirkung geschrieben. Das ist ja bei einem Thriller nicht per se schlecht, aber die Geschichte verstößt derart gegen die eigene Logik, daß es nur noch ärgerlich ist. Am Anfang wird glaubwürdig beschrieben, daß Handys etc. unter der Erde keinen Empfang haben. Kennt man ja. Aber später dann muß man schlucken, daß eine drahtlose Kamera durch mehrere zig Meter Gestein hindurch über Stunden ein klares, störungsfreies Bild liefert. Wirklich ein starker Sender. Dessen Akku hätte ich gerne. Was aber dann doch Kopfzerbrechen bereitet, daß niemand auf die Idee kommt, diesen starken Sender anzupeilen. Wäre aber auch langweilig, denn dann könnte die Kamera innerhalb kürzester Zeit gefunden werden und die Spannung wäre weg. Es geht um eine Bombe, deren Sprengkraft einem Viertel der Hiroshima-Bombe entspricht. Dieser Bombe wird zugetraut, einen Großteil der Vatikanstadt zu verdampfen. Klingt glaubwürdig. Doch dann wird diese Bombe in die Lüfte geschickt, hoch über die Köpfe der Menschen, die die anschließende Detonation dann bestaunen, als handele es sich um einen besseren Feuerwerkskörper. - Ein Hubschrauber hat eine maximale Flughöhe von fünf bis sechs Kilometern. Eine Zertrahlung von Materie mit der Sprengkraft von einem Viertel der Hiroshima-Bombe in dieser Höhe wäre ein Feuerwerkskörper, der denjenigen, die dem ungeschützt zuschauen, augenblicklich die Netzhaut verdampfen würde. Die anschließende Druckwelle würde mehr machen, als nur die Fundamente etwas zu erschüttern. Außerdem wäre ein EMP zu beobachten. Aber so viel Wirkung wollte der Autor dann doch wohl nicht haben. Daß es prinzipiell nicht möglich ist, ein so perfektes Vakuum zu erzeugen, um Antimaterie über längere Zeit (damit meine ich ein paar Sekunden!) zu erhalten, fällt dabei kaum mehr ins Gewicht.
Illuminati, wenig erleuchtet

Mit Illuminati hat Dan Brown einen in Plot und Idee den "da Vinci Code" praktisch kopiert. Wenn man den da Vinci Code wenigstens am Anfang noch spannend und geistreich finden kann, ist der Hintergrund der der Illuminati so schlecht recherchiert und der Plot so billig zusammengestrickt, dass man schon nach kürzester Zeit nur noch die Lust verspürt, dem Buch das gleich Schicksal angedeihen zu lassen, das die Stimmzettel der Konklave erfahren: ins Feuer damit! Es fängt schon auf der ersten Seite an, wo das CERN als "Schweizer" Forschungseinrichtung bezeichnet wir. Dann geht es munter mit lauter Unfug über die Antimaterie weiter (etwa dass diese irgendwelche Energieprobleme lösen würed; leider müsste man zu Herstellung die Energie erst aufbringen, die man dann herausholen könnte). Schlimmer für die Geschichte ist, dass wir glauben sollen, das viertel Gramm Antimaterie sei in einem Batteriebetriebenem Plastikannister verwahrt, dessen Stromversorgung aber so kompliziert sei, dass man die Baterie nur am Ausgangsort wieder aufladen kann. Grossartiger Blödsinn auch, wie bei der Annihilation der Antimaterie "keinerlei Strahlung" entstehen soll: die hochernergetischen Photonen sind Gammastrahlung! Die Beschreibung wie unsere Helden das kleine Experiment zu Anfang beobachten, und Langlay dabei nicht direkt hingucken soll, ist auch höherer Blödsinn erster Güte. Wenn schon sachlich unsinnig, könnte das Buch wenigstens spannend sein. Ist es aber nicht, weil statt eines sich spannend entwickelnden Plots eine blosse Abfolge von immer wieder gleichen und unplausiblen Episoden in der Jagd nach den Illuminati geboten wird. Kurzum einer der dämlichsten und albernsten Bücher, die mir seit längerem untergekommen sind.
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