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 Intruder, 6 Cassetten
von Wolfgang Hohlbein und Jörg Schüttauf
Hörkassette
Dezember 2002
Verlag: Lübbe

Kommentare und Bewertungen: Alles in einem!
    
Dieses Buch war mein erstes Hohlbein Buch, und ich muss sagen, das ich dadurch zum Hohlbein Fan geworden bin.Ich hab zuerst den Sechsteiler gelesen, den ersten Band zum antesten und sofort danach die anderen fünf. Das was mich an dem Buch am meisten begeistert hat, war die Mischung aus Fantasy, Action und Horror. Aber auch die Zeichnung der Charaktere war einfach super. Man konnte sich sofort in die Lage von Mike hineinversetzen und auch Frank und Stefan wuchsen einem sofort ans Herz. Einzig und allein das Ende fand ich entäuschend, es wirkte so als ob in den letzten paar Seiten all der ganze rest reingepackt werden musste, und dann blieb letzendlich auch noch alles offen und es war mehr als unbefriedigend. Aber vieleicht gibt es ja noch irgendwann mal eine Fortsetzung? Wünschen würde ich es mir jedenfalls.
Spannung pur!
    
Die "Intruder"- Serie ist -wie alles von Hohlbein- super spannend! Zwischendurch glaubt man immer durchzublicken, man glaubt die Wahrheit zu kennen und es kommt doch ganz anders! Die Geschite handelt von drei Freunden Mike, Frank und Stefan, die sich einen Jugendtraum erfüllen wollen: Einmal auf 'ner Harley durch Amerika düsen. Mike ist ein erfolgreicher Schriftsteller(jaja...). Doch schon am Anfang läuft alles schief. Immer tiefer verstricken sie sich im Schlamassel und als man dann zu Beginn des letzten Teils (Buch 6) die Lösung erfährt ist man erstmal erleichtert! Aber wer Wolfgang Hohlbein kennt, weiß , dass da noch was kommt.... Um ehrlich zu sein, den Schluss fand ich nicht ganz so gut, vor allem wil man gerade glaubt, es gibt ein Happy End und dann... Na ja, aber lesen oder hören sollte man "Intruder " auf alle Fälle!!
Spannend und nicht Hohlbein-Typisch
   
Schon die Grundstory ist interessant; mit den Akteuren und Hauptfiguren von Hohlbeins "Intruder" freundet man sich schnell an. Zu Beginn liest sich das Buch wie ein normaler Roman von Freunden, die die Welt entdecken wollen. Doch plötzlich gibt es immer wieder mysteriöse Vorkommnisse; die Freunde werden in eine Geschichte hineingezogen, denn si sind "Intruder" (Eindringlinge). Leider fällt die Spannung mit dem fünften von sechs Bücher ab, dennoch ist Intruder ein teils sehr spannender Thriller mit Horrorelementen, aber keinesfalls ein Horrorroman im typischen Sinne.
Wenn da nicht das Ende wäre...
  
Also ich bin der Meinung, dass Wolfgang Hohlbein unbestritten ein genialer Fantasy-Autor ist. Doch in vielen Büchern empfinde ich die Enden mehr als ein dahinplätscherndes Seitenblättern als ein Lesesturm der Begeisterung. Dasselbe kommt auch bei dem ersten Teil von Intruder vor. Sicherlich und ohne Zweifel, Wolfgang Holbein versteht es Charaktere einzuführen, einen Handlungsstrang zu knüpfen und den Leser in diesen "Diese-eine-Seite-noch-Sucht-Zirkel" zu ziehen. Doch die Spannung findet leider in der Mitte des Buches seinen Höhepunkt. Naja, zuviel soll nicht verraten werden. Kaufen lohnt sich trotzdem, für eine Zugfahrt sicherlich zu empfehlen, vorallem zum reinschnuppern. Gerade weil das Buch recht schnell einen Blick in die "Hohlbein-Welt" zulässt. Wer also neugierig wird, dem kann ich auch noch ein paar "Leseschmakerl" empfehlen. "Azrael" und "Mächenmond" wären noch zu nennen.
Ein Sammelband ...
  
Man sollte bei einem Sammelband nicht vergessen, das es sich auch um einen solchen handelt. Das ENDE eines jeden Tages will Lust auf den nächsten machen und darunter leidet das Buch scheinbar; denn man es als Roman verstehen will - das es aber nicht ist. Hohlbein ist Fantasy! Auch wenn sich einige seiner Storys in der realen Gegenwart aufbauen, am Ende bleibt es Fantasy, das sollte man nie vergessen. Sicher laufen einige der Figuren sehr klischèhaft durchs Bild, muß der Held trotz übermenschlicher Schmerzen auch übermenschliche Kräfte aufbringen, wird Hohlbein-typisch einmal zuviel das "uralte, abgrundtief Böse" zitiert und (ich hab nicht mitgezählt) die bange Frage "Alles in Ordnung?" gestellt. Davon aber abgesehen, fand ich den Sammelband durchaus lesenswert. Trotz der benannten Schwächen baute sich doch eine solide Spannung mit überraschenden Wendungen auf. Es ist nicht der beste Hohlbein (dafür halte ich bis heute "Das Druidentor" - vielleicht, weil`s mein erster Hohlbein war), aber wer Fantasy mit Realitätsbezug mag, der wird hier ganz gut bedient.
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