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 Nero Corleone, 2 CD-Audio
von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder
CD
September 2003
Verlag: Dhv der Hörverlag

Kommentare und Bewertungen: Nero Corleone
    
Ein Buch, das man einfach haben muss. Manche Bücher, die ich lese, lege ich öfter mal zur Seite, bevor ich weiterlese. Aber Nero Corleone, hatte ich nur dreimal in den Händen, ich konnte einfach mit dem Lesen nicht aufhören. Dieses Buch ist so toll geschrieben, das man es mehrmals lesen muss. Man lebt nicht nur mit Nero (dem Kater) mit, sondern auch mit seinen Freunden, seinen Streichen, seinen nächtlichen Spaziergängen und Erlebnissen und auch mit den Traurigkeiten, die aber schnell wieder vergessen sind.
Bezaubernd und liebevoll gemacht - ideales Geschenkbuch
    
Den vorliegenden Rezensionen ist inhaltlich kaum etwas hinzuzufügen. Auch ich liebe dieses Büchlein. Sicher bin ich als Katzenbesitzer besonders anfällig, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es irgendjemandem geben könnte, den Nero Corleone nicht um den Finger, pardon, die Pfote wickeln könnte. Die liebevollen Zeichnungen machen es auch optisch so ansprechend, dass es für mich ein ideales Geschenkbuch ist. Wenn Ihnen zum nächsten Fest partout nichts einfallen will - wie wäre es mit Nero Corleone? Ich habe es bereits mehrfach mit Erfolg verschenkt. Das einzige Risiko ist, dass der Beschenkte es schon kennt ;-)
Die ganz andere Korruption
    
Allein der Buchtitel ließe auf einen Krimi, ja gar auf eine Mafia-Story schließen. Und irgendwie ist Elke Heidenreichs Geschichte um „Nero Corleone“ eine solche. Aber die Hauptfigur ist ein eher überaus gerissener Kater, dessen Ausstrahlung ihn schon von frühester Jugend zum Boss derer macht, die ihn umgeben, Menschen inklusive. Sprechen kann er, der Nero, und so teilt er seine Gedanken laut dem Leser mit. Und der muss herzlich lachen, ganz besonders, wenn er selbst Katzen hat. Apropos, die Autorin Elke Heidenreich muss entweder Katzen besitzen oder lieben oder einfach sehr gut beobachtet haben, denn die Parallelen zu real existierenden sind frappierend, jedenfalls zu meinen. Nur wusste ich bis dato nicht, dass sie so korrupt sind... Ich hätte gerne weiter gelesen aber nach nicht mal 90 Seiten ist die Geschichte zu Ende. Schade, aber die herrlichen, zum Text passenden Bilder von Quint Buchholz, entschädigen dafür.
Be- und verzaubernd
    
Ein Kinderbuch, mag man auf den ersten Blick denken. Nicht allzu dick, viele bunte Bilder und dazu eine rührselige Katzengeschichte. Aber Vorsicht! In Familien könnte dieses Bändchen sehr schnell zu Streitereien zwischen Kindern und Erwachsenen führen, weil alle gleichzeitig darin schmökern wollen.Denn Elke Heidenreich ist hier eine herrlich leicht-beschwingte Geschichte über das Leben, Lieben und Leiden eines Katers gelungen, das Menschen jeden Alters in seinen Bann zieht. Das bedeutet, man sollte sich darauf gefasst machen, das Buch erst dann wieder aus der Hand geben zu wollen, wenn man es bis zur allerletzten Zeile durchgelesen hat. Zu spannend ist die Handlung, zu amüsant die Sprache, als dass man mittendrin aufhören wollte. Und dazu sind die Worte auch noch herrlich hintersinnig und gespickt mit Anspielungen und Zitaten, so dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Nochmals aufgewertet wird dieses ohnehin schon fesselnde Buch durch die mit feinem Strich gezeichneten Illustrationen, die allein schon eine Anschaffung notwendig machen. Ja, Sie haben ganz richtig gelesen, dieses Büchlein verzaubert so, dass man es nicht nur lesen, sondern besitzen muss. Notfalls zweimal - bevor die Streitereien wieder losgehen... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Einfach schnurrig
    
Im November 2003 nahm der Verlag die „Neue Rechtschreibung" zum Anlass, dieses bereits seit 1995 auf dem Buchmarkt befindliche Buch neu und auch in neuem Format aufzulegen. Offensichtlich mit gutem Erfolg, denn bereits im März 2004 erfolgte die zweite Auflage der Neuauflage, und das freut mich. Denn der nicht nur durch das Medium Fernsehen und nicht nur als Autorin bekannten, Elke Heidenreich ist im Zusammenwirken mit dem Illustratoren Quint Buchholz ein kleines, aber feines Buch seinerzeit gelungen, dem man jeden Erfolg gönnt. Nero Corleone, den ländlichen, italienischen Machokater zieht es nach dem deutschen Köln, wo er seine frühreif vorhandenen Begabungen zur vollen Entfaltung bringen kann, durchaus auf unterschiedliche Weise. Die Katzendamen lieben und die Katerkonkurrenz respektiert ihn. Mehr ist eigentlich nicht. Nur eine Katzengeschichte. Aber wie sie erzählt wird und wie sie zeichnerisch umgesetzt ist, verdient allen Respekt. HMcM
Ein toller Kater als unumschränkter Herrscher
    
Italien - ein Bauernhof - dies ist das Reich von Nero Coreone (des schwarzen Löwenherz), ein Kater, wie es ihn kein zweites Mal geben kann. Die Welt wird geschildert aus seiner Sicht, mit seiner Sprache und mit einem gewissen Witz, den Nero ist gewitzt und weiß was er will... Die Autorin Elke Heidenreich liest diese herzliche Geschichte um den Kater Nero Corleone selbst, was ich besonders begrüße, denn nur die Autorin weiß schließlich, wie Sie es ganz genau betont und akzentuiert haben will. Herausgekommen ist eine Lebensgeschichte um den Hofkater Nero (den Schwarzen), welcher unumschränkter Herrscher seines Reiches ist (Coreleone = Löwenherz). Selbst dem Hofhund bietet er Paroli und die Hühner treten ihm „freiwillig" jeden Tag ein Ei ab. Zwar gibt es mehrere Katzen auf dem Hof, doch Nero ist einzigartig, denn er wurde geboren an einem italienischen Unglückstag (Freitag, 17.November) Punkt 12:00 Uhr bei Donner und Blitz. Niemand fängt ihn und keiner ist ihm über - und neugierig (wie alle Katzen) ist er zudem. Doch als eine deutsche Familie aus Köln im Nachbarhaus während der Ferien weilt, zieht es Nero unwiderstehlich dort hin und er merkt, daß die Frau dort, ihn gut behandelt. So beschließt er mit seiner Schwester Rosa (die etwas schielt) nach Deutschland zu ziehe, um etwas von der Welt zu sehen. Der Plan gelingt und nach 10 Stunden Autofahrt sind beide in Köln angekommen. In Köln wird Nero auch dort von allen respektiert oder verschafft sich diesen. Er erlebt so manches Abenteuer auch amuröser Natur und sieht ein, das es nicht das schlechteste Los war, das er gezogen hat. Nach 15 Jahren in Köln stirbt seine Schwester Rosa und Nero kehrt mit seiner Familie endlich heim nach Italien - dort erinnert man sich immer noch an ihn - als Don Nero Corleone, welcher seine weiße Pfote (alles andere war schwarz) immer in dunklen Geschäften hatte. Nero wird auch dort wieder aufgenommen und beschließt in Italien zu bleiben, zudem er dort auf dem Hof auch noch ein kleines Kätzchen gefunden hat, welches ihm ausnehmend gut gefällt. Doch Nero ist alt geworden und auch er, mit seinem schwarzen Fell bekommt langsam graue Stellen. Die Geschichte hat mir ausnehmend gut gefallen (auch wenn sie zu kurz war) und auch die Stimme von Elke Heidenreich war passend. Die Geschichte selbst ist ja aus wahren und dichterischen Elementen aufgebaut, den Nero wohnt tatsächlich in Köln (bei Elke Heidenreich) und auch Rosa hat es gegeben. Diese Kindergeschichte ist meines Erachtens auch für Erwachsene geeignet, vor allem für die, welche auch Katzen haben oder mögen. Vielleicht hören wir ja irgendwann mehr von Nero...
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