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 Theos Reise, 4 Audio-CDs
von Catherine Clement, Thomas Werner, Fabian Busch, Rosel Zech, Charles Wirths und Valerie Stiegele
CD
März 2004
Verlag: Dhv der Hörverlag

Kommentare und Bewertungen: Warum gibt es soviele Religionen?
    
Buddhisten, Hindus, Katholiken, Protestanten, Juden - all diese Menschen, die verschiedenen Religionen angehören, besucht Theo auf seiner wunderbaren Reise zusammen mit seiner Tante. Warum gibt es überhaupt so viele verschiedene Religionen? Was haben sie gemeinsam? Warum brechen immer wieder Kriege aus religiösen Gründen aus? Dies sind einige der Fragen, die Theo auf seiner Reiser durch die Religionen der Welt zu beantworten versucht. Diese Grundsatzfragen sind eingebettet in die Geschichte von Theo, der sehr krank ist, und dessen Tante vorschlägt, er möge eine große Reise zu den Stätten der Weltreligionen machen, damit er so wieder gesund wird. Unterwegs muß er immer wieder selber raten, welche die nächste Station sein wird, Hilfe bekommt der dabei von seiner Freundin Fatou, die zu Hause auf seine Anrufe wartet. Das Wissen über die Religionen unserer Welt wird durch die Verknüpfung mit dieser Geschichte auf eine unterhaltsame Art weitergegeben, und das Buch wird somit zu einem Leseabenteuer sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Gut, die Informationen sind aber schlecht verteilt
   
Dieses sehr umfangreiche Buch stellt an den Leser besondere Anforderungen, man muss sehr ausdauernd sein, um dieses Werk über die Religionen der Welt vollständig zu lesen. Die Handlung ist schnell erzählt: Ein hochintelligenter und todkranker Junge unternimmt mit seiner Tante eine Weltreise, um mehr über die Religionen zu erfahren, wobei er gesund wird. In Catherine Cléments Buch wird ein hochinteressantes Thema behandelt, das leider schlecht aufbereitet wurde. Die Informationen sind zu ungleichmäßig verteilt. Es kommen zum Teil seitenweise dicht geschriebene Informationen, während danach längere Zeit die Handlung vor sich hinplätschert. Andererseits sind auch die einzelnen Religionen unterschiedlich ausführlich behandelt. Vor allem das Christentum wird sehr oft und in allen verschiedenen Konfessionen beschrieben, während z.B. der Buddhismus weniger oft vorkommt. Die Position und die Bedeutung der Religion im heutigen Leben im Vergleich zu vergangenen Jahrhunderten werden in diesem Buch überhaupt nicht, Sekten nur ansatzweise angesprochen. Trotz allem ist dieses Buch sehr lesenswert, denn es bietet Informationen, die sonst schwieriger (bzw. in Lexika) zu bekommen sind und bietet einen Einblick in (fast) alle Religionen und Konfessionen der Welt.
informativ und größtenteils spannend
   
So wie Jostein Gaardner in "Sophies Welt" einen Überblick über die philosophischen Richtungen gibt (in eine Rahmenhandlung eingepackt), so behandelt Catherine Clement in "Theos Reise" die Religionen der Welt. Zum Inhalt: Der kranke Theo bereist mit seiner Tante die Welt, um die verschiedenen Religionen (und deren Anhänger) in ihren Kulturkreisen kennenzulernen. Das Buch ist grundsätzlich spannend geschrieben, aber an einigen Stellen sind die Informationen so dicht gedrängt, daß man nach kurzer Zeit die Lust verliert, um weiter zu lesen. Wenn man aber über eine dieser Stellen hinweg ist, kann man das Buch kaum weglegen, bis man leider wieder auf die nächste stößt. (Zum Glück halten sich solche Stellen aber in Grenzen.) Zum größeren Verständnis einiger Passagen würde auch ein Glossar beitragen, (es ist leider nur ein Register vorhanden), dann bräuchte man einige Textstellen nicht wiederholt zu suchen bzw. zu lesen, wenn man etwas noch mal wissen will. Vielleicht bringt der Verlag ja ähnlich wie zu "Sophies Welt" ein Lexikon zum Buch heraus?! Um einen grundsätzlichen Überblick über die Religionen dieser Welt zu bekommen, und um sich dann zu interessanten Aspekten weiterzuinformieren, kann ich es nur empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Interesse an fremden Ländern und Religionen?
   
Der Roman handelt von dem 14 jährigen Theo, der eine unbekannte Krankheit hat. Seine verrückte Tante Marthe nimmt ihn auf eine Reise zu den Weltreligionen mit, mit der Hoffnung Theo geheilt wieder nach Hause zu bringen. Ich habe das Buch mit 14 Jahren zu meiner eigenen Konfirmation geschenkt bekommen. Ich habe mich schon damals für andere Länder und Kulturen interessiert, aber all das Wissen, dass durch dieses Buch vermittelt wird, war für mich nicht so leicht verdaulich. Jetzt, 3 Jahre später, habe ich es mir nochmal vorgenommen, und bin damit wesentlich besser klar gekommen. Der Autorin gelingt es eigentlich gut, die Informationen zu den Weltreligionen in dem Roman zu verpacken. Es werden ein paar ausgewählte Städte in verschiedenen Ländern besucht, dort trifft Theo (selbst nicht religiös erzogen) Gläubige einer bestimmten Religion, die ihm diese dann erklären und nahebringen. Nebenbei erlebt er auf der Reise kleine Abenteuer, lernt interessante Menschen kennen, gewinnt neue Freunde und verliebt sich kurz... Ich habe das Buch wegen meiner Interessen gerne gelesen und obwohl ich es schon einmal gelesen hatte, doch wieder vieles gelernt, weil ich bestimmte Sachen wieder vergessen (in Asien gibt es 8 Religionen!) oder früher nicht verstanden hatte. Auf jeden Fall lesenswert, es hat mir auch im Schulunterricht so manches mal genützt!
Nicht Fisch, nicht Fleisch
  
Ich wollte mir schon länger einmal einen Überblick über die Weltreligionen verschaffen, konnte mich aber nicht dazu aufraffen, mich durch ein Sachbuch zu diesem Thema zu arbeiten. Nach einer Empfehlung erschien mir "Theos Reise" als eine Möglichkeit, mich dem Thema auf leichte, unbeschwerte Weise zu nähern. Ich empfand das Lesen von Catherine Clements Werk eher als mühsam und kann ihren Versuch einer Symbiose aus Roman und Sachbuch nur als gescheitert bezeichnen. Der zu einfach gestrickten Rahmenstory ist es nur sehr selten gelungen, so etwas wie Spannung bei mir zu erzeugen. Was den informativen Erfolg des Buches angeht, so hätte ich mir im Nachhinein gewünscht, doch ein gutes Sachbuch in die Hand genommen zu haben. Die Informationen zu den Religionen erscheinen mir zu bruchstückhaft zusammengesetzt, als dass ich die Kernaussagen einer jeden Religion im größeren Zusammenhang hätte verstehen können. Man könnte nun argumentieren, dass Clements Schreibstil auf ihre Hauptzielgruppe - Jugendliche - ausgerichtet ist, der man nur einen begrenzten Grad an Komplexität zumuten kann. Dazu scheinen mir die sachlichen Ausführungen aber immer noch zu schwer verständlich, und ich kann mir kaum vorstellen, dass die laue Story einen jungen Menschen vom Hocker reißen kann. Fazit: Wer einen guten Roman lesen möchte, hat die Auswahl unter vielen anderen guten Werken. Wer etwas über Religionen lernen möchte, der ist mit einem guten Sachbuch besser bedient.
Naja...
  
Mittels einer Weltreise des schwerkranken Theo, soll dem Leser hier die Vielfalt der Weltreligionen nähergebracht werden. Dies gelingt der Autorin aber nicht so ganz, denn zum einen beginnt der junge Theo bald, selbst dem geduldigen Leser gehörig auf die Nerven zu gehen, zum anderen wechseln Passagen gähnender Langeweile mit schnell vorangetriebenen Nebenhandlungen. Daß der Rahmen der Handlung auch nicht gerade glaubwürdig ist, darüber kann man noch einigermaßen hinwegsehen, wenn man anerkennt, daß er nur Mittel zum Zweck ist. Aber leider heiligt der Zweck nicht immer die Mittel, und so ein Fall liegt meiner Meinung auch hier vor. Ich hatte das Gefühl, daß das Buch eher aus Versatzstücken bestand, und kein Gefühl von Kontinuität oder einer geschlossenen Handlung aufkam. Dies mag auch daran liegen, daß der junge Theo manchmal als regelrechtes Kleinkind dargestellt wird, andererseits aber auch manchmal von der Autorin Passagen in den Mund gelegt bekommt, die so gar nicht zu ihm passen wollen. Meiner Meinung nach, hätte man mehr aus diesem Buch machen können. So ist es zu oberflächlich und läßt den Leser, hält er bis zum Ende durch, unbefriedigt zurück, auch wenn manche Seiten durchaus zum Nachdenken anregen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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