Hörbuch         Tintenherz. Gesamtausgabe, 16 Audio-CDs


Tintenherz. Gesamtausgabe, 16 Audio-CDs
von Cornelia Funke, Rainer Strecker und Ulrich Maske
CD
2003
Verlag: Jumbo Neue Medien



Beschreibung:
Musik:Im Dunkeln
Ein Fremder In Der Nacht
Ein Fremder In Der Nacht
Ein Fremder In Der Nacht
Musik:Furcht
Geheimnisse
Geheimnisse
Musik:Das Tor
Nach Süden
Nach Süden
Musik:Unterwegs
Ein Haus Voller Bücher
Ein Haus Voller Bücher
Ein Haus Voller Bücher
Musik:Schätze
Nur Ein Bild
Nur Ein Bild
Nur Ein Bild
Musik:Erinnerung
Feuer Und Sterne
Feuer Und Sterne
Feuer Und Sterne
Musik:Gaukelei
Was Die Nacht Verbirgt
Musik:Blicke Im Dunkeln
Allein
Musik:Seitenweise
Ein Böser Tausch
Ein Böser Tausch
Ein Böser Tausch
Musik:Nostalgia 1
Die Höhle Des Löwen
Musik:Nostalgia 2
Feigling
Musik:Schlaflos
Und Weiter Nach Süden
Und Weiter Nach Süden
Musik:Gedanken
Capricorns Dorf
Capricorns Dorf
Capricorns Dorf
Musik:Herzklopfen
Der Erfüllte Auftrag
Der Erfüllte Auftrag
Musik:Tristezza
Glück Und Unglück
Musik:Malavita
Damals
Damals
Damals
Damals
Damals
Musik:Traumbilder
Der Verratene Verräter [part 1]
Der Verratene Verräter [part 1]
Der Verratene Verräter [part 1]
Der Verratene Verräter [part 1]
Der Verratene Verräter [part 1]
Der Verratene Verräter [part 2]
Musik:Silber Und Gold
Zauberzunge
Zauberzunge
Zauberzunge
Zauberzunge
Musik:In Der Sonne
Düstere Aussichten
Düstere Aussichten
Düstere Aussichten
Düstere Aussichten
Musik:La Strada
Schlangen Und Dornen
Schlangen Und Dornen
Musik:La Macchia
Basta
Basta
Basta
Musik:Giro
In Sicherheit
In Sicherheit
Musik:Fragole
Eine Nacht Voller Wörter
Eine Nacht Voller Wörter
Eine Nacht Voller Wörter
Musik:Mondvogel
Fenoglio
Fenoglio
Fenoglio
Musik:Treffen
Das Falsche Ende
Musik:Curiosita
Ein Frösteln Und Eine Ahnung
Ein Frösteln Und Eine Ahnung
Musik:Reissaus
Nur Eine Idee
Musik:La Spia
Zu Hause
Musik:Gallo Rosso
Ein Guter Alter Platz Zum Bleiben
Musik:Wünsche


Kommentare und Bewertungen:
Wunderschön!!!
TINTENHERZ ist ein wunderschönes Buch, nicht nur für Cornelia-Funke-Fans. Wie immer schafft es die Autorin, die oftmals als "Deutsche Joanne K. Rowling" bezeichnet wird den Leser/in vollkommen in den Bann ihres neuen Buches zu ziehen mit genau der richtigen Mischung aus Abenteuer-Roman, Fantasy und einer feinen Spur Humor.
In dem Buch geht es um Meggie, deren Vater die sonderbare Gabe besitzt Figuren aus Büchern heraus zu lesen. Das Problem dabei: Er kann nicht bestimmen, wer herauskommt und jemand anderes verschwindet auch für die "herausgelesene" Person. So ist z.B. Meggies Mutter in dem Buch Tintenherz verschwunden und stattdessen der machthungrige Capricorn herausgekommen. Und der will die Macht die er in seinem Buch besitzt, auch in der realen Welt haben! Dafür braucht er Mo (so nennt Meggie ihren Vater), damit der ihm Dinge aus Büchern herausließt. Als Mo entführt wird macht Meggie sich auf die Suche nach ihrem Vater und einem Weg, Capricorn zu vernichten...
Einfach ein wunderbares Buch in dem es vor allem um die Liebe zu Büchern geht. Zu Empfehlen, nicht nur für Jugendliche!!! (Meine Mutter riss es mir förmlich aus den Händen)!


Diese Geschichte hat Magie!
Ich werde heute völlig unausgeschlafen zur Arbeit gehen, und daran ist "Tintenherz" schuld. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, bis ich auch die letzte Seite verschlungen hatte.
Die Idee der Geschichte ist, dass man, wenn man mit viel Seele vorliest, Figuren aus Büchern "herauslesen"kann , sie in die eigene Wirklichkeit holen. Mo ist ein so begabter Leser, auch wenn er selbst seine ungewöhnliche Fähigkeit selbst vor seiner Tochter Meggie geheim hält. Doch eines Tages taucht Staubfinger auf, eine Figur, die Mo aus seiner Geschichte herausgelesen hat, und Staubfinger hat schreckliches Heimweh. Er will, dass Mo ihn in seine Geschichte zurückliest. Und dann sind da noch Basta und Capricorn, die Bösewichte aus Staubfingers Geschichte. Auch sie sind aus dem Buch herausmarschiert. Und jetzt lassen sie Mo und Meggie entführen, damit er noch mehr Dinge für sie aus Büchern hervorliest, Schätze, Feen und einen weiteren gefürchteten Bösewicht, den Schatten. Das Ganze wird ein schrecklich spannendes Abenteuer und Meggi und Mo geraten in viele brenzlige Situationen, aus denen sie sich auf ungeahnte Weise befreien.
Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus einem anderen Buch. Und wer Bücher liebt, wird dieses hier lieben. Mo und Meggies Liebe zu Büchern und gut erzählten Geschichten ist absolut ansteckend, und ich konnte es, wie gesagt, nur schwer aus der Hand legen. Eine fesselnde Geschichte für Leser jeder Altersstufen. Toll!


Nett, unterhaltsam, aber spannend ...!?
Cornelia Funke wird derzeit ja überall hoch gehandelt, und ich muß sagen, auch nach der Lektüre von "Tintenherz" freue ich mich noch auf den "Herrn der Diebe". Was meine ich damit? Ich habe von diesem Buch eigentlich mehr erwartet. An die 600 Seiten ist dieser Roman stark, doch glaube ich, könnte man ihn ohne weiteres um ein Drittel kürzen, ohne dabei Wesentliches einzubüßen.
Dabei ist der Plot gar nicht schlecht aufgezogen. Die Grundidee, obschon keinesfalls neu, ist sehr interessant, allerdings kommt sie erst nach ca. 150 Seiten zur Sprache; vorher tappt der Leser mit den Hauptfiguren darüber im Dunkeln, worum es eigentlich geht. Nach der Auflösung dieses Geheimnisses zieht sich das Buch leider sehr lang hin, wobei der Spannungsbogen nicht kontinuierlich steigt, sondern sich in behäbigem flachem Winkel nur mit Mühe auf den Höhepunkt hin hebt. Die Bösewichter sind langweilige Gesellen, wird auf ihre "Untaten" doch immer nur berichtartig verwiesen (so ungefähr "ich habe gehört, daß er einst einmal ..."), der Leser bekommt jedoch keine einzige davon mit. Das Hin und Her zwischen dem Hauptquartier von Capricorn und der äußeren Welt vermag dies leider nicht besser zu machen. Was mich aber geradezu geärgert hat, war der Showdown: Er ist einfach nur unlogisch (ohne zuviel zu verraten, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß Meggie und ihr Vater die ganze Zeit über nur "Personen" lesen, im Showdown jedoch wird plötzlich ein "Ereignis" gelesen!). Entsprechend unbefriedigt legt man das Buch zur Seite.
Sprachlich ist die Geschichte ganz in Ordnung, die Autorin hätte ihren erzählerischen Reiz jedoch durch Bilder, Wort- und Klangspiele u. dergl. gewaltig steigern können.
Das überschwengliche Bekenntnis zur Liebe von Büchern mag zudem älteren Lesern ein wenig lästig werden - und nicht nur älteren. Leider "wachsen" die Protagonisten auch nicht an den Geschehnissen; einer kommt am Ende überdies eher schlecht weg.
Alles in allem also ein mäßiger, netter, unterhaltsamer Roman, der jedoch nur mit Vorsicht zu loben ist und der an den "Herrn der Ringe" beileibe nicht herankommt (der Vergleich sei hier nur gezogen, weil auch die Autorin selbst darauf verweist, ihre Tochter habe diesen für "Tintenherz" liegenlassen!). Und auch die von vielen beim Lesen empfundene Spannung wollte bei mir leider nicht so recht aufkommen.


Idee schön, Umsetzung jedoch weniger gelungen
Cornelia Funkes Buch "Tintenherz" ist eine Geschichte über die Macht der Bücher. Mo, Maggies Vater, hat die Macht, Figuren aus Büchern "herauszulesen" und damit zum Leben zu erwecken. Damit begibt er sich jedoch in Gefahr, da Capricorn, der böse Held der Geschichte, den Mo aus einem Buch herausgelesen hatte, dieses Buch auf jeden Fall finden möchte, um dort wieder hinein zu gelangen. Dabei schreckt er auch vor Entführung nicht zurück...

Die Idee, dass Personen aus Büchern plötzlich lebendig werden können, ist das Interessante an diesem Buch. Schön ist auch, dass jedes Kapitel mit Zitaten aus Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur beginnt. Dies zeigt damit sowohl die Wurzeln von Funkes Fantasie und regt zum Lesen bzw. Wiederlesen dieser Klassiker an.

Das Buch steht aber als phantastische Geschichte in der Tradition von Michael Endes: "Die unendliche Geschichte", aus der in einem Kapitel auch zitiert wird und nicht in der Tradition von Fantasy wie Harry Potter.

Als Harry-Potter-Fan bin ich von "Tintenherz" enttäuscht. Die Figuren sind mir zu eindimensional dualistisch "zuordbar", es gibt nicht - wie bei Harry Potter - Zwischentöne und durch ihre Komplexität interessante Charaktere (wie Snape). Die Figuren sind daher entweder edel und gut (Mo) oder abgrundtief böse (Carpicorn). Daher ist die Handlung, obwohl abenteuerlich, aus meiner Sicht zu sehr vorhersehbar.

Das Spannende an Harry Potter ist doch, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint, Figuren nicht eindeutig einer guten oder bösen Seite zuzordnen sind.

Dies ist hier nicht der Fall, insofern fehlt es dieser Geschichte eigenartiger Weise an Phantasie. Ich war nicht gefesselt. Mir fehlte aufgrund der Vorhersehbarkeit der Handlung die durchgängige Spannung, die ich von guter Fantasy erwarte. Tintenherz ist meines Erachtens - von der guten Idee abgesehen - absolut nicht spannend, sondern stellenweise sehr langatmig und zäh dahinfließend. Es gibt keine Höhepunkte in der - doch sehr vorhersehbaren - Handlung. Auch die Sprache enttäuscht - es fehlt der Reichtum an Fabulierkunst, die gute Phantastik ausmacht. Insofern hat diese Geschichte meine Erwartungen nicht erfüllt. Wäre das Buch 1979, zur Zeit von Michael Ende, erschienen, wäre es aufgrund seiner Idee her eine Sensation gewesen. Vielleicht ist der Bereich der Fantasy durch den "Herrn der Ringe" und "Harry Potter" nicht mehr zu toppen. Insofern war ich von dem Buch enttäuscht. Vielleicht waren meine Erwartungen als Harry-Potter-Fan auch aufgrund der zahlreichen enthusiastischen Kritiken zu hoch. Es muss aber nochmals festzuhalten werden, dass dieses Buch eben nicht in der Tradition von J. K. Rowling, sondern in der von Michael Ende steht und somit von dessen Fans deutlich positiver beurteilt werden dürfte als von mir. Wer daher auf Fantasy im Sinne von Harry Potter steht, dürfte von diesem Buch enttäuscht sein. Dennoch 3 Punkte wegen der guten Idee.


Schade, schade...
...die grundsätzliche Idee des Buches ist hammerhart und voller interessanter Möglichkeiten - leider hat die Autorin es nicht verstanden, mich mit dem, was sie daraus gemacht hat, zu begeistern. Zum einen wiederholt sich das Buch nach einer Weile auf das grausamste und hat im Prinzip nicht mehr als zwei interessante Settings zu bieten, von denen das eine irgendwann entzaubert bzw. zerstört wird und das andere mindestens zwei Drittel des Buches einnimmt, ohne jemals seinen Eindruck von langweiliger Trostlosigkeit zu verlieren. Das Buch ist ohne Ende vorhersehbar, da die Autorin immer schon allein durch die Dummheit ihrer Figuren irgendwie ankündigt, was geschehen wird. Das Prinzip der maximalen Kapazität wird hier Lügen gestraft, der größte Teil der Figuren handelt derart unlogisch und dumm, daß es kein Wunder ist, daß sie immer wieder in Gefangenschaft geraten. Selbst aus einem der interessanteren Plot-Twists, der Geschichte um die Mutter, macht die Autorin einen völlig emotionslosen Standardplot. Ich war bitter enttäuscht. Dennoch gibt es zwei Sterne. Warum? Zum einen enthält das Buch einige wundervolle Sätze über Bücher und die Liebe zu ihnen, die das Herz eines leidenschaftlichen Lesers höher schlagen lassen. Zum anderen ist Maggie eine der interessanteren Kinderfiguren in letzter Zeit, deren Liebe zu Büchern man seinen eigenen Kindern wünscht, und die als einzige Figur in dem Buch "relativ" glaubhaft bleibt. Werde ich die beiden restlichen Teile lesen? Ich weiß es nicht. Mich würde schon interessieren, was sich die Autorin tatsächlich bei der Sache gedacht hat, denn es ist nur zu offensichtlich, daß es sich hier um einen Prolog handelt. Dieser hätte aber gut und gerne um mindestens die Hälfte gekürzt werden können.


Gutes Marketing, schwaches Buch
Ich muss hier leider meine Enttäuschung zum Ausdruck bringen.
Das Buch hat mich nicht annähernd überzeugt. Ich kann leider auch nicht nachvollziehen warum es in Deutschland so viele hervorragende Lobeshymnen bekommen hat. Das scheint an einem wirklich ausgezeichnetem Marketing zu liegen.
Getreu dem Motto "Ein Buch was es nicht lohnt 2x zu lesen lohnt auch nicht 1x zu gelesen zu werden".
Was habe ich zu bemängeln:
Idee gut, Umsetzung maximal ausreichend. Nur die ersten 10% und die letzten 20% konnten mich überzeugen. Mehrmals verliert Frau Funkel den roten Faden. Die Orte sind absolut phantasielos (anscheinend hat Frau Funkel verzweifelt versucht ihre Ortsbeschreibungen ihren Bildern anzupassen). Die Charakter bleiben durchweg alle blass und leblos. Vielleicht mit Ausnahme von Staubfinger. Die Wahl die Story in Italien spielen zu lassen (zwischen Ferienorten und einer leblosen, langweiligen Bergwelt) kann auch nicht als gelungen bezeichnet werden. Der Spannungsbogen ist in der Mitte des Buches sehr schwach und man muss sich schon zwingen dabei zu bleiben. Man kann sich auch nicht wirklich mit der Hauptperson Meggi identifizieren. Zwar beherzigt Frau Funkel das Werkzeug eines guten Autors und lässt gleich Mitleid/Mitgefühl für Meggi aufkommen, dann entwickelt sich diese Figur aber nicht wirklich weiter. Ein Vergleich mit Harry Potter ist überhaupt nicht gerechtfertigt. H.P. Bücher besitzen durchweg einen deutlich höheren Spannungsbogen, höhere Geschwindigkeit und können den Leser (zumindest den der Phantasie-Geschichten mag) förmlich an die Seiten bannen. Das gelingt Frau Funkel mit diesem Buch nicht wirklich. Und auch die Bösen Figuren lassen wirklich zu wünschen übrig. Immer wieder lesen wir wie schrecklich sie sind, das Schlimmste aber was sie vollbringen ist Bücher zu verbrennen. Das kann 9 bis 14 Jährige kaum begeistern.
Das Frau Funkel es auch besser kann zeigt sie in ihrem Buch Drachenreiter (mindestens die ersten 2/3 des Buches, die ich gerade meinem Sohn vorgelesen habe).

Fazit: Tintenherz ist aus meiner Sicht eine Marketing-Story, die man aufgrund des Erfolges von Frau Funkel hervorragend aufgebaut hat (Selbst Frau Funkel hält dieses Buch für ihr wichtigstes)

Aktuelle Empfehlung: Wer Lust auf ein rasant geschriebenes Buch aus diesem Genre hat, welches auch eine gehörige Portion Humor bietet und euch wirklich an die Seiten fesselt, sollte Bartimäus, Das Amulett von Samarkand von Jonathan Stroud lesen.


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