 The Legend of Zelda - The Minish Cap
Videospiel
12. November 2004
Hersteller: Nintendo

Kommentare und Bewertungen: alles beim alten --- immer wieder gut
    
da ist es nun, das neue zelda. also das modul raus aus der packung, rein in den sp und losgelegt. es dauert ca. 5 minuten, bis die gute alte zelda mal wieder ihr "fett weg kriegt". diesmal wird sie versteinert...was musste diese dame schon alles erleiden. egal, das schwert geschnappt, dem könig versichert, dass es seiner kleinen bald besser und dem bösewicht an den kragen geht und schon bin ich wieder mittendrin. alles geht wie immer gut von der hand. konami hat den schwierigkeitsgrad gut getroffen und eindeutig mehr wert auf knackige rätsel als auf schwierige kämpfe gelegt. die gegner sind auch in späteren dungeons fast ausschließlich kanonenfutter, d.h. keine herausforderung. selbst die endgegner konnte ich bis auf den zweiten, diesen seltsamen drachen mit schildkrötenpanzer, immer beim ersten versuch in die ewigen jagdgründe befördern, ohne viel schweiss zu vergiessen. die rätsel allerdings erfordern häufig schon mehr einsatz der gehirnwindungen, vor allem sind manche minish-pfade erst sehr spät als solche zu erkennen; ich sage nur die treppen auf den schilden der roten blechsoldaten in den ruinen des windes. alles in allem ist es jedoch ein sehr gelungenes abenteuer, obwohl doch sehr viele gegner und lösungswege von vorherigen titeln recicled wurden. ich sage nur die jelly-monster aus windwaker. auch der krug (warum kann ein krug eigentlich blasen und saugen?) erinnert in seiner funktionalität eher an das deku-blatt aus windwaker. na ja, irgendwie ist es eben ein portables windwaker, auch das minintendo-museum ist wieder dabei. für alle die ein gutes zelda mit riesigem umfang suchen und sich nicht über bekannte aufgaben und items ärgern ist dieses spiel ein hochgenuss, alle anderen spielen lieber windwaker oder link-to-the-past zum wiederholten male.
Tooles Game
    
Natürlich! Endlich wieder ein GBA Zelda! Diesmal keine Remake von früher sondern was ganz neues!Hier meine Bewärtung: Story: Das kleine Volk der Minish hat Probleme. Aufgrund ihrer Körpergröße können sie die in ihrer Welt auftretenden Hindernisse nicht mehr ohne Hilfe bewältigen! Und genau diese Hilfe finden sie in Link. Wäre der nur nicht so groß! Damit er in der winzigen Welt der Minish frei agieren kann, bekommt er die „Minish Cap". Mit ihrer Hilfe kann unser Held in grün vom Minizwerg und zurück switchen. Denn es gilt in beiden Welten Rätsel zu Lösen. Doch damit nicht genug. Die Minish Cap kann reden und Link so, ganz Navi like, Tipps zur Steuerung oder zum Spiel selber zuwerfen. Überhaubt sind die Charaktere sehr an den N 64 und GC Zeldateilen orientiert. So bekommt es Link im laufe des Spiels mit Figuren a la Tingle oder Epona zu tun. Grafik: Grafisch stützt sich Capcom auf die neue GBA Engine. Diese macht sich z.B. in den Explosionen oder dem Detailreichtum bemerkbar und erinnert kaum noch an vergangene „A Link To The Past" Tage. Das Charakterdesign wurde an das von „The Wind Waker" angelehnt, was recht passend erscheint.(Die Grafik sieht teils auch aus wie von Zelda:Four Swords) Gameplay: Die Steuerung ist größtenteils wie gewohnt belegt: A = Schwertschlag (und Wirbelattacke), B = ist vom jeweils aktivierten Item in beschlag genommen, R = reden, Steine anheben und L dient zum einsetzen der „Minish Cap". Nebenbei gilt es die „Kinstones" zu finden. Jene sind kleine Teile eines zerbrochenen Medaillons. Jeder Bewohner Hyrules besitzt so einen Stein, der sich mit euren Gefundenen Teilen verbinden lässt und so neue Rätsel oder Items freischaltet. Sie zu finden ist jedoch nicht unbedingt notwendig und stellt nur eine nette nebenquest dar. Fazit: Ich freue mich schon.
Nicht unbedingt neu, aber dennoch sehr gelungen
   
Bisher habe ich mit ausnahme des 2. N64 Teils alle Zelda Teile beendet. Dieses hier würde ich auf Platz 2 ansiedeln. Zwischen dem Großartigen "Ocarina of Time" dass den Sprung zu 3D machte (und dabei wirklich grandios spielbar blieb) und dem schon kultigen "A Link to the Past" vom SNES. Zur Story und dem Gameplay brauche ich nicht viele Worte zu verlieren, das haben die anderen Rezensenten schon getan. Die Steuerung hat den gewohnten Zelda-grip, neu hinzugekommen sind ein paar neue Special-Moves (erfreulich) und einige lustige neue Items (SEHR erfreulich), die dem Spiel ein neues Feeling verleihen. Freunde des SNES-Zelda werden viele Parallelen erkennen - so mancher mag sich dran stören, andere werden wohl eher drüber schmunzeln. Grafisch sowie Soundtechnisch ist der Titel sehr gelungen, viele Sounds wirken lustig und, wie bei manch anderen Nintendo-Titeln, NICHT nervig. Fazit: Wer das Super-NES Zelda nie gespielt hat, wird ein völlig neues Spielgefühl Abseits der 3D-Versionen von Zelda bekommen. Kenner von "A Link to the Past" werden sich evtl an den recycelten Items bzw Gegnern stören. Dennoch ein qualitativ hochwertiger Titel, einer der besten für den GBA auf jeden Fall. Daher: 4 von 5 Sternen, ein Abzug für das etwas zu stark betriebene Recycling
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