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 Zurück aus Afrika, 4 Audio-CDs
von Corinne Hofmann
CD
März 2005
Verlag: Lübbe

Kommentare und Bewertungen: Ruhelose Seele hat endlich Rast gefunden......
   
und meine Neugier wurde gestillt.Bin beim Amazon-Surfen zufällig auf „Zurück aus Afrika" von Corinne Hoffman gestoßen und habe es mir sofort bestellt, weil ich damals „Die weisse Massai" verschlungen hatte und mich interessierte, was das Leben dieser mutigen, gebeutelten Frau noch gebracht hat. Vor allem hat mich interessiert, ob sie nicht vielleicht trotz der extremen Schwierigkeiten, in ihr geliebtes Kenia bzw. zu ihrem Mann zurückgekehrt ist. Frau Hofmann schildert unprätentiös- nahezu in Tagebuchform- wie sie ihr Leben in der Schweiz nach der Rückkehr aus Kenia als alleinerziehende Mutter wieder in den Griff bekommen hat. Ich hatte den Eindruck, dass die Rückkehr in die Schweiz wieder einen Spagat zwischen zwei Kulturen für Frau Hofmann bedeutete, den sie aber exzellent gemeistert zu haben scheint. Optimistisch, (wieder) selbstbewußt und Neuem aufgeschlossen baut sie für sich und ihre Tochter eine neue Existenz in der Schweiz auf und findet nach nahezu 10 Jahren eine neue Liebe. Das letzte Viertel (die Besteigung des Kilimadscharo) hat mich nicht SO brennend interessiert und mein Interesse ließ auf den entsprechenden Seiten doch erheblich nach. Enttäuscht war ich nach Beendigung des Buches nicht. Allerdings war ich auch nicht begeistert genug, um dafür fünf Sterne zu vergeben. Vermutlich ist dieses Buch wirklich in erster Linie für die standhaftesten Fans der Autorin geeignet. Ich möchte dieses Buch jedoch zum Anlaß nehmen, einmal die Preispolitik für Bücher zu kritisieren: 19,80 € für 207 Seiten Text und 16 Seiten Fotos sind m.E. doch reichlich happig! Für diejenigen, die zwar gern wissen möchten, wie es weiterging, sich aber nicht zu den allergrößten Fans zählen: warten Sie bitte bis zur Taschenbuchausgabe!
Die Lebensgeschichte einer interessanten Frau
   
"Zurück aus Afrika" war ein Glücksfall für mich, da ich gerade erst kurz davor "Die weiße Massai" gelesen hatte und dieses Buch mit dem Gefühl aus der Hand gab: Das kann es doch jetzt noch nicht gewesen sein! All meine Fragen wurden jedoch genauso schnell mit "Zurück aus Afrika" beantwortet und ich fand es unglaublich, dass Corinne Hofmann sich noch einmal die Mühe gemacht hatte, ihr Privatleben derart dem neugierigen Leser offen zu legen. Mit zahlreichen Fotos, die auch für Leser des ersten Teiles interessant und teilweise ergänzend sind, wird man bis in unsere Gegenwart geführt, den August 2003. Es ist sicher kein Buch mehr über Afrika. Aber es ist zusammen mit dem ersten Teil die Lebensgeschichte einer interessanten Frau, die sich von ganz unten wieder nach oben gearbeitet hat - trotz aller Anfeindungen, die ihr teilweise aufgrund ihrer Vergangenheit zuteil wurden. Manchmal hätte ich mir noch mehr Informationen darüber gewünscht, wie sich ihre Tochter, immerhin das Kind der Liebe zwischen ihrem Massai und ihr entwickelt hat, aber sicher muss man auch verstehen, dass Frau Hofmann nicht alles preisgeben und ihr Privatleben auch schützen will. Auch über "ihre" Massais schreibt sie zum Schluss kaum noch etwas. so dass sich mir bereits wieder neue Fragen stellen. Vielleicht gibt es ja noch einen dritten Teil? Für die Einblicke, die sie gewährt hat, zolle ich ihr jedenfalls tiefste Anerkennung.
ein laues lüftchen
 
mit spannung erwartete ich "zurück aus afrika" um zu erfahren, wie es mit corinne und ihrer tochter weiter geht. irgendwie bekommt sie in ihrem zweiten teil nicht so wirklich die kurve und man wartet vergebens auf so spannende erzählungen wie aus der weißen massai. gut, nun war sie wieder in der schweiz, nicht mehr im fernen afrika. und trotzdem hätte man aus der ganzen geschichte mehr machen können. mich störte auch der durchweg optimistische unterton, der ständig zwischen den zeilen schwebt. natürlich muss man den blick nach vorne richten und sehen was die zukunft bringt, aber hätte man nicht auch mal zeitweise zweifeln können? mir wurde corinne zum ende des buches immer unsympathischer und ich habe die letzten zeilen nur noch überflogen. wer wirklich wissen will, wie es der weißen massai ergangen ist, dem sei gesagt, dass sie von einer glückssträhne zu anderen rutschte und am ende ein buch geschrieben hat, welches man nicht wirklich kaufen muss. lest die "weiße massai", dass war ein tolles buch, aber "zurück aus afrika" muss nicht wirklich sein.
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