Point Whitmark - Folge 4: Das Haus der vergifteten Bilder


Point Whitmark - Folge 4: Das Haus der vergifteten Bilder
von Point Whitmark 4
CD
Januar 2004
Verlag: Kiddinx Ent., Berlin



Beschreibung:
Zuvor!
Es lebt!
Schwarzes Licht
Das Haus der elf Weisheiten
Die schwerelose Frau
Das letzte Bild
Der Tod und das Feuer


Kommentare und Bewertungen:
Eine Folge,die Spaß macht
Die Folge von "Point Whitmark" ist wieder mal ein Leckerbissen für alle Hörspielfans.Ein Bild verwandelt sich und keiner weiß,was dahinter steckt.Eine spannende Folge mit guten Sprechern,stimmiger Musik und tollen Effekten.Von mir 5 Sterne.


Starker Tobak
Jetzt mal ehrlich: Findet hier irgend jemand, dass diese überall hochgelobten Hörspiele tatsächlich für Kinder ab 8 (!) Jahren zu empfehlen sind? Ich jedenfalls nicht, denn die Schocker- und Gruselelemente, die gerade auch in der vorliegenden Folge zur Anwendung kommen, sind für diese Altersklasse absolut ungeeignet. Dass hier gleich zu Beginn zwei Menschen angeschossen werden und im weiteren Verlauf zwei der Point-Whitmark-Helden beinahe den Verbrennungstod sterben, ist schon ziemlich starker Tobak; genauso übrigens die Sequenz in Folge 1 (Die Bucht der 22 Schreie), in der die Ostküsten-Radio-Bengel in einem Wrack eingeschlossen sind und zu ertrinken drohen. Daher mein Plädoyer: Altersbeschränkung rauf - auch der Eltern wegen, die diese Serie noch nicht kennen !!
Ein riesengroßes Manko der Point-Whitmark-Geschichten ergibt sich für mich darüber hinaus bei der Sprecher-Auswahl für die Hauptdarsteller: Während zum Beispiel bei den "Drei Fragezeichen" jeder Charakter der Protagonisten eine unverwechselbare Stimme mitbringt, die selbst nach dem ersten Anhören sofort zugeordnet werden kann, ähneln sich die Stimmen von "Derek Ashby" und "Tom Cole" so sehr, dass ich auch nach mehrfachem Anhören von insgesamt vier Folgen immer noch enorme Probleme habe, die beiden auseinander zu halten. Eine Ausnahme bildet "Jay Lawrence", der von Sven Plate gesprochen wird und dessen Stimme sicherlich zu denen mit dem höchsten Wiedererkennungswert in der deutschen Hörspiellandschaft gehört. Naja, und dann diese oft bestrittenen aber unübersehbaren Ähnlichkeiten mit der oben erwähnten Kult-Serie: Drei Hauptdarsteller, alle noch Schüler, klären undurchsichtige Vorgänge auf. Na, wenn da nicht jemand versucht hat, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen ...?! Um sich von dem großen Vorbild wenigstens ein bisschen abzusetzen, sind die Produzenten von "Point Whitmark" in Gedanken ein paar Tage Richtung Osten gefahren und haben die Handlung einfach von der Pazifik- an die Atlantikküste der USA verlegt, und statt eines Detektivbüros betreiben die drei Whitmarks eben einen kleinen Radiosender - in einem Leuchtturm. ("The Fog" von John Carpenter lässt grüßen ...)

Was nun diese Folge an sich angeht, finde ich erfreulich, dass es hier ein - wenn auch nur sehr kurzes - Wiederhören mit Konrad Halver gibt, dem Ur-Winnetou aus lange zurückliegenden Karl-May-Hörspielen. Ansonsten fällt mir zu dieser im Großen und Ganzes recht undurchsichtigen und übertrieben "dämonisierten" Story, bei der es letztendlich doch wieder mit rechten Dingen zugeht, nicht viel Positives ein. Folge 3 zum Beispiel (Die Insel der letzten Rache) kommt mit erheblich weniger Firlefanz und einer im Vergleich durchaus glaubwürdigen Geschichte daher.

Mein genereller Point-Whitmark-Tipp für unentschlossene Eltern: Erst mal selber anhören und dann entscheiden, ob's für die Kids tatsächlich das Richtige ist.


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Hörspiele für 12-14 jährige Kinder

 

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