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 Katerfrühstück, 1 Audio-CD
von Horst Schroth
CD
Februar 2003
Verlag: Lübbe

Beschreibung: In seinem neuen Programm spielt Horst Schroth Moritz Schneider, einen erfolgreichen, geschiedenen Arzt , jenseits der fünfzig. Auf dem Weg zu seinem alten Freund Franky ist Moritz dem Tod um ein Haar entkommen: Genauer gesagt, nur der Blick auf den Hintern einer Hübschen rettete ihn vor dem, mit Sicherheit tödlichen Zusammenprall mit einem Ford Fiesta. Soweit die Rahmenhandlung, die verständlicherweise Fragen über Fragen bei dem Mann im zweiten Frühling auslöst. Zum Beispiel die: Wie erzähle ich die ganze Sache Ricarda, meiner Beziehung? Denn jeder Mann weiß, dass Frauen über einen für Männer hochgefährlichen Lückendetektor verfügen. Und deshalb die Unfall-Szene samt der jungen, attraktiven Frau schnell rekonstruiert wäre. Horst Schroth, der kleine Böse unter den Kabarettisten, bewegt sich souverän von dieser Geschichte weg und stellt weitergehende, existentielle Fragen. Im Katerfrühstück gibt Schroth wie in seinem erfolgreichen Herrenabend-Programm erschöpfend Auskunft über den Mann an sich und seine Beziehung zu Frauen und Hunden. Einige Dinge scheinen festzustehen, sind unverrückbar: Erstens lieben Männer keine Fragen, zweitens gehen sie nicht so wie alle Frauen gerne einkaufen und drittens wohnen sie. Das Wohnen allerdings scheint eines der letzten Geheimnisse zu sein. Oder wussten Sie von der Vorliebe der Männer für das Wohnen, welches wohl nichts anderes als ein Synonym für rumsitzen und nichts tun zu sein scheint. Was wäre das Thema Frauen und Männer ohne das standardmäßig auseinanderklaffende Fremd- und Eigenbild. Dass Männer sich immer für einen Adonis halten, liegt einfach daran, dass sie sich mit zwanzig in den Spiegel schauen. Danach nie wieder! Frauen hingegen sind notorisch unzufrieden mit ihrem Äußeren, legen sich unters Messer, lassen das ganze Programm über sich ergehen und verlieren dann ihren Schutzengel. Warum? Ganz einfach, weil er sie nicht mehr wiedererkannte. Diesen bitterbösen Hieb auf die Frauen verschärft Schroth noch. Denn wirklich interessieren tun sich Männer nicht für Frisuren oder ähnlich künstliche Verschönerungen. Nein, sie sind nur auf den Arsch scharf! Und sie wissen auch ganz genau, dass eine Frau so alt ist, wie sie vor dem Frühstück aussieht. Oder wie lange sie braucht, bis sie vor dem Frühstück erscheint. Schroth verteilt im Katerfrühstück die Hiebe ziemlich gerecht: Die etwas minderbemittelten Männer mit ihrer Aussprechsperre kriegen ihr Fett genauso wie die notorisch nölenden und alles wissen wollenden Frauen. Hunde (der Kabarettist hat selbst zwei) schneiden in seiner Beurteilung als Partner sehr gut ab. Mit viel Effekt und manchen Übertreibungen präsentiert der Schroth eine kluge und vergnügliche Analyse der Geschichte zwischen Mann und Frau. Witzig, frech, bitterböse treffend und unterhaltend! Live -Mitschnitt aus dem Theater Die Wühlmäuse in Berlin. Kabarett, O-Ton, Spieldauer: ca. 75 Minuten, 1 CD. -- culture.text
Begrüssung Dr. Spreizmann und die Dermatologie Herren und Herrenclubs Moderation Männer wohnen, Frauen rödeln Moderation Frauen und ihr Hintern Kein Mann interessiert sich für die Frisur einer Frau! Moderation Händchenhalten - aber richtig! Moderation Frauen, ihre Schuhe, ihre Handtaschen Männer, Frauen, einkaufen: Wie geht das? Einige Unterschiede zwischen Frauen und Hunden Der Hund als Beziehungsanbahner Moderation Männer und ihr Aussehen Ich hab dich gar nicht erkannt! Moderation Frauen und ihr Lückendetektor Moderation Männer und die Aussprechsperre Der Heiratsantrag - wie geht das? Die Ehe - ein unbekanntes Gewässer Zusammen wohnen Moderation Vorbild Olli Kahn Moderation Frauen und ihr Beziehungs - GPS Moderation Die Frau als Spionagesatellit Moderation Früher! Moderation Sex mit über 50 - ist das möglich? Moderation
Kommentare und Bewertungen: Schroth vom Feinsten
    
Wer den HERRENABEND mochte, wird das KATERFRÜHSTÜCK lieben. Jedem zu empfehlen der wissen will, was nach den Herrenabenden passiert,warum ein Mann so gerne "wohnt" und warum Frauen anstelle von Katzen plötzlich Hunde haben.
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