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 Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst
von Alice Miller
Broschiert
September 2004
Verlag: Suhrkamp

Kommentare und Bewertungen: verständlich, gut lesbar, seht gut geschrieben
    
Dies war einmal wieder einer der Bücher, die einen gefesselt, fasziniert und überrascht hat. Ein Buch,welches bei jedem Pädagogen oder Therapeuten im Regal stehen MUSS!!! Die Beschreibungen eines Triebtäters, über die Entstehung eines solchen Bedürfnisses hat mich verstehen lassen, wieso weshalb warum. Warum ein Mensch einen sozialen Beruf ergreift, diesen nackten Tatsachen kann man hier ins Auge schauen. Es hat mich sehr sogar zum Nachdenken gebracht. Doch sollte man dieses Buch wahrscheinlich nicht in trauriger Grundstimmung lesen, da man nackte Tatsachen gezeigt bekommt. Alice Miller versteht es Fachwissen leicht mit Gefühl zu untermalen,welches es dem Leser sehr leicht macht, all ihre Erklärungen nachzuvollziehen. Weiterhin find ich das Vorwort mit der Erklärung, was Analytik heute für sie bedeutet sehr gut. Ich habe durch dieses Buch einen guten Schritt in meiner Entwicklung gemacht. Danke Alice Miller!!!Erzieherin im letzten Ausbildungsjahr, 22 Jahre alt
empfehlenswert
    
"Das Drama des begabten Kindes" von Alice Miller ist ein exzellentes Buch, welches dem Leser / der Leserin eine Vielzahl an Einblicken in die Psyche beschert. Die Autorin folgt nicht Freud, sondern bietet neue Sichtweisen und Erklärungen, sie spricht Tabu-Themen an - Probleme, die meist nicht gesehen werden (wollen), deren Existenz verleugnet wird. Hier wird der Seelenmord an Kindern angeprangert, und es werden nicht die üblichen Ansichten und Erwartungen der Erwachsenen gerechtfertigt. Es ist ein Buch, welches die Augen öffnet, welches uns unsere eigene Kindheit wieder vor Augen führt und manches verstehen lässt - doch hoffentlich nicht nur dazu führt, die eigenen Eltern zu verdammen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Ein Buch, für das ich immer dankbar sein werde
    
Ich habe das Buch glücklicherweise vor der Geburt meines ersten Kindes erwischt; es hat mir nicht nur erklärt, was in meiner Kindheit schief lief, es hat mich auch mich davor bewahrt, schlimme Fehler meiner Eltern aus Unkenntnis zu wiederholen. Situationen, Bedürfnisse, Verhaltensweisen lagen plötzlich wie ein offenes Buch vor mir, ich habe mich durch und durch verstanden und konnte mich frei entscheiden, für meine Kinder anders zu handeln. Alice Miller hat die Gabe, nicht nur klarsichtig komplexe Verhaltensmuster aufzudecken, sondern auch noch prägnant, ohne Redundanz und professorales Geplustere darzustellen. Man hat es nach dem ersten Lesen verstanden und beherzigt es fürs Leben. Solche Bücher sind Diamanten im Literaturberg der Psychologie. Man sollte es allen Eltern spätestens zur Geburt ihres ersten Kindes schenken.
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