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 Die Maske des Roten Todes, 1 Audio-CD
von Edgar Allan Poe
CD
November 2003
Verlag: Lübbe

Beschreibung: Die Maske des roten Todes
Kommentare und Bewertungen: Gutes Buch zum kleinen Preis
    
Für ziemlich wenig Geld für ein Hörbuch bekommen wir hier Poe vom Feinsten. Keine plötzlich lautwerdenden Geräusche, was das Hören beim Autofahren wesentlich angenehmer macht. Sehr gut inszeniert mit abwechselnden Stimmen und stimmungsvoller Hintergrundmusik. Die GEschichte selbst mag heute nicht mehr viel Grauen erregen, aber sie ist einfach ein Klassiker und auch als solcher zu behandeln. Sahnehaube ist der "Titelsong" von Heinz Rudolf Kunze am Ende der CD. In der Zeit, wo Poe Hörbücher aus der Erde sprießen wie Unkraut, haben wir hier eine Orchidee vor uns.
Stimmungsvolles Hörspiel
    
Ein Mensch ohne Erinnerung. In einem Café sieht er die Maske des Roten Todes, welche der Wirt als Ausgleich für eine unbezahlte Rechnung erhalten hat. Als der Mann kurz darauf einschläft, träumt er vom Roten Tod. Dies bildet die Rahmenhandlung, die Geschichte von der Maske des Roten Todes findet in diesem Traum statt.Fürst Prospero plant ein großes Fest für die Bevölkerung. Als er hört, daß sich unter den ankommenden Händlern und Gauklern ein Feuerschlucker befindet, ist er begeistert. Als er erfährt, daß dieser krank ist, läßt er einen Arzt zu ihm schicken. Dieser stellt eine erschreckende Diagnose: der Rote Tod. Doch Prospero begreift die Gefährlichkeit der Seuche nicht und will sich das Fest nicht verderben lassen. Als er endlich bereit ist zu handeln, ist es zu spät. Die Krankheit läßt sich nicht mehr aufhalten. Die Handlung an sich gibt nicht viel her, linear steuert alles auf die Katastrophe zu. Doch die sehr guten Sprecher und die wirklich phantastische Hintergrundmusik verleihen dem Hörspiel eine beklemmende Atmosphäre und machen es alles in allem zu einem Kauftip. Das Hörspiel hat insgesamt eine Länge von 55 Minuten, die eigentliche Handlung um die Maske des Roten Todes dauert aber nur 36 Minuten.
Die schwächste Folge!
  
Vor den Toren eines Palastes stirbt die Bevölkerung an einer unheimlichen Seuche. Zur Aufheiterung seines Hofstaates, hat sich der Baron dazu entschlossen, einen Maskenball zu veranstalten. Doch er ahnt nicht, dass einer der Gäste die Maske des roten Todes trägt. Leider ist diese letzte Folge der vierteiligen Poe-Reihe nicht so überzeugend, wie die Anderen. Die Geschichte, dass eine Obrigkeit den Ausbruch einer Krankheit verharmlost, ist inzwischen schon dutzende Male erzählt worden, und auch die Produktion an sich erzeugt keine Gänsehaut. Zwar sprechen alle Darsteller ihre Rollen souverän, doch so eindringlich wie noch in der ersten Folge "Die Grube und das Pendel" ist keiner der Sprecher. "Die Maske des roten Todes" ist leider nur ein durchschnittlicher Abschuss einer ansonsten guten Hörspielreihe, der hoffentlich noch einige Teile folgen werden.
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