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Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken, 3 Audio-CDs
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 Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken, 3 Audio-CDs
von Allan Pease, Barbara Pease und Dietmar Mues
CD
März 2002
Verlag: Random House Audio

Kommentare und Bewertungen: Spuren aus der Vergangenheit
 
Ich muss es zugeben, es ist witzig und fachlich interessant geschrieben. Doch entsprechen diese Klischees der Wirklichkeit? Ich denke wir entwickeln uns weiter und sollten nach vorn schauen. Männer und Frauen können wohl schon heute auf die vielfältigsten Fähigkeiten zurückgreifen und müssen sich nicht mehr an alte Vorurteile klammern. Mein Mann hat keine "Tomaten" auf den Augen und auch ich kann Einparken und Räumlich denken. Das werde ich an unsere Kinder weitergeben - dieses Buch nicht.
Aus wissenschaftlicher Sicht Humbug!

Selber habe ich Psychologie studiert und kenne einige dieser Studien. Die Studien sind nicht gefälscht (bestenfalls in besonders verwerflichen Einzelfällen) ABER: man kann mit anderen ebenso glaubwürdigen Studien auch genau das Gegenteil belegen, zumindest in den meisten Fällen. Wissenschaft bedeutet, daß man immer mehrere Quellen vergleicht. Deshalb werden Studien auch immer wieder gerne von anderen (konkurrierenden) Wissenschaftlern wiederholt- teilweise in der Hoffnung, daß ein völlig anderes Ergebnis dabei herauskommt und man die Glaubwürdigkeit der Konkurrenz unterhöhlen kann. Erst wenn viele (!) Studien gleiche oder ähnliche Ergebnisse zeigen, kann man Ergebnisse als halbwegs gesichert ansehen. In der Wissenschaft macht man das mit sogenannten Meta-Analysen.Für dieses Buch wurden für jedes untersuchte Ziel bloß einzelne Studien hinzugezogen. Die Auswahl der Studien zeigt, daß es das Anliegen der Autoren sein muß, Unterschiede zwischen Männern und Frauen als möglichst groß darzustellen - damit auch bloß jeder seine traditionelle Rolle behält. Die Wirklichkeit sieht anders aus!
Unwissenschaftlicher Humbug

Es werden hier ware Fakten und mit Sicherheit auch für jeden erkennbare Begebenheiten zwischen Männern und Frauen auf zu höchst unwissenschaftliche Weise mit aus dem Kontext gerissenen medizinisch physiologischen Fakten zu einem Buch vermixt, dass es dem medizinisch gebildetem Leser die Fussnägel hochrollt. Wer wirklich etwas über das Thema wissen möchte, sollte sich ein Buch aus der Verhaltensforschung kaufen und kann dieses getrost dem Altpapier überlassen
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