Wenn Du es eilig hast, gehe langsam, 2 Audio-CDs


Wenn Du es eilig hast, gehe langsam, 2 Audio-CDs
von Lothar J. Seiwert, Olaf Bison, Susanne Grawe und Matthias Ponnier
CD
15. März 2004
Verlag: Campus Verlag



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Ein wertvoller und motivierender Ratgeber
Ganzheitliches Zeitmanagement verfolgt das Ziel, für ALLE wichtigen Lebensbereiche - Beruf, Familie, Gesundheit und die Frage nach dem Sinn - nicht nur Zeit zu schaffen, sondern diese vier Bereiche auch in Balance zu bringen zu halten. Die einseitige chronische Überbetonung eines Lebensbereichs führt zwangsläufig zu Problemen in anderen, ebenso wichtigen Bereichen.
Das kompakte Lebensmanagement-Seminar in Buchform zeigt, was wir tun können, um uns weniger gehetzt zu fühlen. Wie können wir die permanente Beschleunigung des modernen Lebens und das Bedürfnis nach Muße und Langsamkeit miteinander in Einklang bringen?
Von der Formulierung der eigenen Lebensvision bis hin zur Aufstellung eines Jahreszielplans, einer Prioritätenliste für die einzelne Woche und dem Zeitmanagement im Tagesgeschäft - bei jeder persönlichen Erfolgsstrategie spielen Be- und Entschleunigung eien wichtige Rolle. Seiwert widmet sich der Frage, wie diese beiden Elemente einer neuen Zeitkultur in ein effektives Selbstmanagement eingebunden werden können. Für die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen hält er schließlich Hilfen und Tipps zur Anwendung (s)einer typgerechten Zeitmanagement-Methode bereit.
Ein wertvoller und motivierender Ratgeber: Zahlreiche praktische Übungen, Beispiele und Arbeitshilfen, dazu viele schöne Cartoons haben mir sehr geholfen, meine "nebulösen" Wünsche in klare Visionen und konkrete Ziele zu fassen. Sehr empfehlenswert - auch zum Verschenken an stressgeplagte Zeitgenossen.


Zeitmanagement ist Lebensmanagement
Wer glaubt, allein durch den Besuch eines Zeitmanagement-Seminars oder den Kauf eines Zeitplanbuches seine Zeit in den Griff zu bekommen oder gar Zeit zu gewinnen, unterliegt einem Trugschluß. Und wer das Hohelied der „Langsamkeit" singt, versündigt sich an den Lebensrealitäten: wir leben nun einmal in einer High-Speed-Gesellschaft. Vielmehr kommt es darauf an, eine ausgewogene Balance zwischen Speed und Downsizing, zwischen beruflicher Anforderung und privaten Wünschen, zwischen persönlichen Lebenszielen und gelebter Realität zu erlangen. Diesen Ansatz vertritt der Zeit-Management-Experte Lothar J. Seiwert in seinem Buch „Wenn Du es eilig hast, gehe langsam". Lothar J. Seiwert, Autor des Klassikers „Mehr Zeit für das Wesentliche", wirbt in „Wenn Du es eilig hast, gehe langsam" für ein Umdenken in Sachen Zeitmanagement. Der Leiter des Heidelberger Seiwert-Instituts ruft zu einem neuen Zeitbewußtsein auf: Das Zeitmanagement der Zukunft bedeute, Selbstmanagement und Lebensmanagement zu vereinen, es heißt, eine Balance herzustellen zwischen den Lebensbereichen Beruf, Familie, Gesundheit und der Frage nach dem (Lebens-) Sinn. Im ersten, eher theoretischen Teil entwickelt Seiwert die philosophischen Hintergründe seines Ansatzes, der in dem Widerstreit zwischen den Zeitpolen Geschwindigkeit und Langsamkeit ein Abrücken von einer „Entweder-oder"-Position und eine Annäherung an ein „Sowohl-als-auch" fordert. Das geschieht nicht abgehoben, sondern praxisrelevant und leserfreundliich. Mit Hilfe von Übungen, resümierenden Seitenanmerkungen, Checklisten und Abbildungen führt der Autor seine Leser in seine Gedankengänge ein, gibt ihnen immer wieder Gelegenheit, das Gelesene auf seine persönliche Lebenssituation zu beziehen. Der Leser gelangt wie „nebenbei" zu einer besseren Selbsteinschätzung, von der aus er Korrekturen an seinem Zeitmanagement vornehmen kann. Im zweiten (Haupt-)Teil unternimmt der „Marcel Reich-Ranicki" des Zeitmanagements den Versuch, die beiden Pole der neuen Zeitkultur (Schnelligkeit und Langsamkeit) in ein effektives Selbstmanagement einzubetten. Dazu entwickelt er ein siebenstufiges Programm. An der Spitze steht eine Vision, ein Leitbild, ein Lebensziel, aus dem heraus die anderen Stufen entfaltet werden. Ziel ist es, dass der Anwender seine Zeitplanung im kleinen, also etwa seine Wochenplanung, aus einem übergeordneten Lebensziel ableitet und so zu einem ganzheitlichen Lebens-Management kommt. Nur wer seine berufliche Zeitplanung aus übergeordneten Leitzielen ableiten kann, ist dann auch fähig, eine vernünftige Wochenplanung aufzustellen, weil diese Feinziele eben mit seinen grundsätzlichen Überzeugungen in Einklang stehen. Das neue Zeitverständnis, so Seiwert, habe zur Folge, dass die Tagesaktivitäten einer Führungskraft auch etwas mit dessen Leitbild zu tun habe - und nicht nur mit dem Geschäftstermin um 14 Uhr. Gefordert, hingeschrieben und gelesen ist das natürlich relativ schnell und leicht; mit der konkreten Anwendung schaut es da schon etwas problematischer aus. Weshalb Seiwert den Leser mit zahlreichen Übungen, Anleitungen und Beispielen dabei unterstützt, sich sein persönliches Balance-Modell zu erarbeiten. Abgeschlossen wird das Buch durch Zeitmanagement-Tipps für vier verschiedene Persönlichkeitstypen. Basis hierfür ist das DISG-Persönlichkeitsmodell. Der Leser kann prüfen, zu welchem Zeit-Typ er gehört - alsdann erhalten der dominante, der initiative, der stetige und der gewissenhafte Zeitmanager Ratschläge zum besseren Umgang mit der Zeit. Obwohl sehr praxisorientiert, regt Seiwerts neuestes Buch vor allem zur Reflexion darüber an, ob mit Hilfe des neuen Zeitverständnisses nicht nur mehr Zeit für das Wesentliche, sondern auch mehr Lebensqualität gewonnen werden kann. Insofern schwimmt das Buch auf einer Modewelle, die seit dem Roman von Stan Nadolny, „Die Entdeckung der Langsamkeit", nicht abgeebbt ist und die mittlerweile unter Schlagwörtern wie „Entschleunigung" und diskutiert wird. Wenn man allerdings mit gestreßten Führungskräften spricht, scheint es so, dass es notwendiger als je zuvor ist, den Blickwinkel auf das Langsamkeits-Paradigma zu lenken.


Endlich das Problem erkannt
Der eigentliche Star dieses Buches ist nicht der Autor Lothar Seiwert, sondern Ann McGee-Cooper, der es bisher vorbehalten blieb, ihr revolutionäres Zeitmanagement-Buch ins Deutsche übertragen zu lassen. Lothar Seiwert verdient auch hohe Anerkennung, ist er es doch, der mit diesem Buch im deutschsprachigen Raum vielen frustrierten Managern aufzeigt, daß es völlig in Ordnung ist, daß sie in den letzten Jahrzehnten immer wieder an konventionellen Zeitmanagement-Ideen gescheitert sind.

Ich vermute, daß Lothar Seiwert auf seinen zahlreichen Lehrgängen, die er zum Thema "Zeitmanagement" durchgeführt hat, im Laufe der Zeit erkannte, daß viele Menschen trotz der Lehrgänge nicht mit den konventionellen Methoden zurechtkamen.

Dies hat er sehr schön in diesem Buch aufbereitet und dargestellt


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