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 Dienstags bei Morrie, 4 Audio-CDs
von Mitch Albom und Mathieu Carriere
CD
August 2002
Verlag: Steinbach Sprechende Bücher

Kommentare und Bewertungen: Ein wachrüttelndes Buch
    
Als ich dieses Buch gesehen habe, hat es mich direkt interessiert. Kaum hatte ich es begonnen zu lesen, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und habe mich in eine Stille Ecke verzogen. Nur zu gut konnte man sich in die Situation um Morrie und Mitch versetzen. Es ist ein wahrer Spagat, den die Geschichte macht: zum einen ist die Geschichte so dramatisch und traurig, dass es einen fasst lähmt, doch zum anderen erzählt sie eine wunderschöne und lebensfrohe Geschichte einer liebevollen Geschichte zweier Menschen, die eine besondere Bindung hatten. Ich denke häufig an die Geschichte zurück und habe festgestellt, dass ich mir immer wieder bewußt mache wie wichtig die Zeit mit meinen liebsten Menschen ist.
Einfach nur gefühlvoll und schön geschrieben
    
Ich halte dieses Buch für eines der lesenwertesten Bücher überhaupt. Nachdem ich nun schon einige Bücher über Menschen gelesen habe die dem Sterben näher waren als dem Leben, muss ich über dieses Buch sagen, dass es in einer Art und Weise geschrieben ist die jedes Herz erweicht. Es läßt mich mal wieder erkennen was im Leben wirklich wichtig ist. Nicht erwarten, dass andere für einen da sind, sondern für andere da sein, anstatt Zielen hinterher zu eilen, die es nicht wert sind. Was nützt uns ein Auto, ein Haus, ein Boot wenn wir nicht lieben??? All dies hat dieser alte, dem sterben nahe Mann vermittelt. Mit einer Herzlichkeit, die es einem leicht macht es zu verstehen und auch umzusetzten. Ich habe ca 4 Stunden für dieses Buch gebraucht. Es waren die schönsten 4 Stunden seit langem.
Einfaches und sanftes Buch zur Lebensweisheit
   
Ich bekam das Buch als Geburtstagsgeschenk. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde. Und so war ich sehr angenehm überrascht über die Einfachheit und die flüssigen Worte in diesem Buch. Das Werk ist so verständlich und in einer derart einfachen und schnörkellosen Sprache gehalten, dass es es sich hierzulande nicht besonders lohnt das englische Original zu kaufen, das würde ich ausschließlich bei Lyrik und schwieriger Prosa empfehlen, wo eine Übersetzung leicht zu sinnverdrehenden Interpretationsfehlern führen kann, aber nicht bei einem so schlichten Buch, wie diesem!Nun zum Inhalt: aus dem Mund des langsam sterbenden Morrie erfährt man auf eine sehr angenehme Art und Weise, worauf es im Leben ankommt. Es werden Themen angesprochen, wie Tod, Furcht, Familie, Liebe, Ehrgeiz und Gier (Geld). Besonders gut gefallen hat mir das Kapitel über das Geld: die Spielzeuge der Erwachsenen, wie ein neues Auto, ein neues Haus oder mehr Geld sind nur billiger Ersatz für Liebe, nach der wir uns alle sehnen, die wir aber in dieser verkalkten und unterkühlten Gesellschaft nicht bekommen. Einen Gewinn für unser Leben ziehen wir nicht aus materiellen Dingen - den uns nur die Industrie durch Werbung permanent weismachen will - sondern aus der Selbstachtung und Befriedigung, die wir dadurch erreichen, indem wir anderen Menschen das geben, was wir vermögen: Liebe, Freunschaft, Hilfe und Rat oder etwas anderes auf das wir stolz sind. Schon lange bevor ich das Buch gelesen habe, war ich fest davon überzeugt, dass es viel schöner ist, Liebe zu geben als selbst zu empfangen. Das Buch hat mir diese Ansicht bestätigt. Jedoch ist das nur eines der Themen, die das Buch behandelt, es geht vor allem um den Tod und wie er sich auf unser Leben auswirkt, über die Kultur, in der wir leben, über Gefühle, die uns fesseln, über die Familie als Fundament unseres Lebens und vieles andere, das das Buch lesenwert macht. Warum vergebe ich dann nur vier Sterne? Nun, 5 Sterne verdient aus meiner Sicht nur höchste Dichtkunst der Literatur, die sowohl Lebensweisheit vermittelt und auch durch die Form ihrer Gattung, durch Sprache und künstlerische Umsetzung sich von anderen Werken abhebt, d.h. herausragend ist. Dieses Buch ist zwar vom Inhalt her sehr empfehlenswert, jedoch vom Stil und der Sprache her recht einfallslos, ohne Biss und auf dem Niveau einer Fernsehreportage. Der Vorteil in diesem Stil liegt in der breiten Akzeptanz durch die Massen, der Nachteil aber ist der, dass es nicht kräftig genug den Finger in die Wunden unserer Gesellschaft legt, sie aus ihrer Lethargie nicht aufrüttelt und damit die meisten nach der schnellen Lektüre dieses Buches, sich zwar für viel schlauer als vorher halten, jedoch ihr eigenes Leben blind und ungezügelt, wie bisher weiterleben.
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