Felix und das liebe Geld, 4 Audio-CDs


Felix und das liebe Geld, 4 Audio-CDs
von Nikolaus Piper und Gerhard Garbers
CD
April 2001
Verlag: Hörcompany



Kommentare und Bewertungen:
N.P. erklärt einfach, und schnell das handeln mit dem Geld
Ich selber finde, das Nikolaus Piper ein sehr tolles Buch geschrieben hat. Für Kinder, die auch reich werden wollen, ist das Buch eine ganz tolle sache. sie lernen mit dem buch, mit Geld um zu gehen, und das auf einfache Art und Weise. Ich empfehle dieses Buch jedem weiter, der lernen will mit geld umzugehen.


Sehr interessant
Ich finde das Buch sehr interessant, weil der Leser gut über wichtige Dinge wie Geld und Wirtschaft informiert wird und dazu eine Krimigeschichte list. Das ist meiner Meinung nach eine gute Methode, die Kinder über sachliche Themen zu informieren, die sie sonst vielleicht nicht interessieren würden.
Die krimigeschichte ist allerdings nur ein Krimi für Kinder, die noch nicht so viele andere Krimis gelesen haben wie ich. An vielen Stellen ist das Buch zu trocken geschrieben, und sehr spannend ist das Ganze auch nicht. Aber immerhin gefällt es mir besser als irgendein Sachbuch in dem nur Wissen vermittelt wird.


Spagat zwischen Jugendkrimi und Wirtschaftshandbuch
Piper hat sich auf ein anspruchsvolles Unterfangen eingelassen: Ein Jugendbuch schreiben, daß gleichzeitig eine Einführung in die Wirtschaft und ein Krimi ist. Erzählt wird die Geschichte von Felix und seinen Freunden Peter und Gianna, die beschließen, reich zu werden. Die Gründe für dieses Vorhaben sind durchaus unterschiedlich: Bei Felix ist das Streiten seiner Eltern über das nie reichende Geld der Anlaß, bei Peter der Glaube, daß Mädchen reiche Jungs bevorzugen, und bei Gianna die Feststellung ihrer Großmutter, daß eine Frau eigenes Geld brauche, um von Männern unabhängig zu sein. Vor diesem Hintergrund versuchen die drei durch Sparen, Arbeiten und Spekulieren ihr Ziel zu erreichen. Ein Warentermingeschäft ist dann auch der Ausgangspunkt für die Krimihandlung, als die drei einem betrügerischen Anlagevermittler aufsitzen. In den verschiedenen Kapiteln lernen die Helden in ihrem Bemühen um Reichtum unterschiedliche Teile des Wirtschaftslebens kennen, teils durch eigene Erfahrung, teils durch die Erzählungen eines väterlichen Freundes namens Adam Schmitz. Der Eindruck, den das Buch hinterläßt, ist ähnlich zwiespältig wie das Konzept. Dies resultiert aus dem Umstand, daß Piper verschiedene Ziele verfolgt hat, die durchaus widersprüchlich sind. Erstens wollte er jungen Lesern Grundkenntnisse aus Betriebs- und Volkswirtschaftslehre vermitteln, wodurch der Haupterzählstrang zustande kommt und was zu dem im Anhang befindlichen kleinen Wirtschaftslexikon führte. Zweitens wollte er eine spannende Geschichte schreiben, die auch gelesen wird, was sich in der Krimihandlung niederschlägt. Zudem wollte er drittens noch erzieherisch wirken, weshalb er einen weiteren Erzählstrang mit historisch-politischen Elementen (Judenverfolgung und Drittes Reich) eingeflochten hat. In der Konsequenz standen sich die drei Ziele jedoch gegenseitig im Wege, so daß ein Buch voller Kompromisse entstanden ist, daß daraufhin zwar nicht der große Wurf, aber dennoch eine spannende und informative Lektüre geworden ist.


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